Après-Allstars: Vom WG-Gag zur globalen Party-Bindung
Im Rahmen unserer Gründerstories hatten wir die Gelegenheit, mit Michi Gasteiger und Tobi Deckert, den kreativen Köpfen hinter Après-Allstars, zu sprechen. Im Interview erzählen sie, wie aus einer Schnapsidee in der WG ein international gefragtes Après-Ski-Gadget entstand – mit sozialer Produktion, kreativer Vielfalt und viel Gespür für virale Produkte.

Elevator-Pitch als Einleitung für das Interview
Bitte erkläre den Lesenden der AFS-Akademie etwas über euer StartUp. Wer bist du? Was tust du? Wer ist eure Zielgruppe? Was sind deine Ziele? Was zeichnet euer StartUp aus?
Hi wir sind Michi Gasteiger und Tobi Deckert, Gründer von Après-Allstars – “dem einzigen Ganzjahresskischuh” eine Marke, die aus einem witzigen Après-Ski-Gadget entstanden ist und sich heute zu einem internationalen Anbieter origineller Geschenkartikel für Bergliebhaber entwickelt hat. Wir entwerfen Produkte, die nicht nur auf Partys für Gesprächsstoff sorgen, sondern auch als Souvenir, Werbemittel oder personalisiertes Geschenk funktionieren.
Unsere Zielgruppe? Jeder, der Berge liebt – egal ob Skifahrer, Wanderer, Tourist oder Gastronom. Wir produzieren regional, hauptsächlich in den Lebenshilfe Werkstätten Berchtesgadener Land, und sind mittlerweile bis nach Kanada, Australien und Norwegen vertreten.
Unser Ziel ist es, mit kreativen, hochwertigen und oft augenzwinkernden Produkten Emotionen zu wecken – und dabei unsere Kooperationen mit Hütten, Hotels, Skigebieten und Marken aus der Bergsportwelt weiter auszubauen.
Was uns auszeichnet? Viel Liebe zum Detail, eine gute Portion Humor, nachhaltige regionale Produktion – und die Fähigkeit, aus einer simplen Idee ein Produkt mit Kultpotenzial zu machen.
Hauptfragen zum Unternehmen & der Gründung
In den folgenden Fragen werfen wir einen detaillierten Blick auf die Gründungsgeschichte, die Entwicklung des Startups und die strategischen Entscheidungen dahinter.
Die Gründer berichten dabei offen über Herausforderungen, Erkenntnisse und Meilensteine ihres unternehmerischen Weges.
Aus Fehlern gelernt: Drei Learnings aus der Prototypenphase
Die legendäre “WG-Schnapsidee” mit Version 17 der Bindung ist mittlerweile Serienprodukt. Welche drei Prototyp-Lessons spart ihr euch heute bei jedem neuen Gadget?
- schau nach ob genug filament für den 3D drucker vorhanden ist
- mach eine Kundenumfrage und finde heraus, ob die Farbe wirklich gewollt ist
- bau erstmal 100 Stück und schau, ob sie sich auch wirklich verkaufen!

Sozialer Impact trifft wirtschaftliche Realität
Ihr produziert in Caritas-Werkstätten und bei der Lebenshilfe Piding. Welche KPI zeigt euch, dass sozialer Impact nicht nur Marketing-Story ist, sondern sich wirtschaftlich rechnet?
Sehr gute Frage, denn hier gibt es keinen KPI und die Wahrheit ist: Die Wirtschaftlichkeit ist nicht für alle Produkte gegeben. Das liegt aber nicht am Produktionsstandort sondern vielmehr an der Haltung und vor allem die Gewohnheiten in unserer Gesellschaft. Grundsätzlich müssen die Produkte einfach gehalten bleiben aber für den Nutzer trotzdem einen entscheidenden Mehrwert liefern, sodass er bereit ist einen regionalen Produktionspreis zu bezahlen. Glücklicherweise ist das bei uns der Fall.
Vom D2C-Hype zur B2B-Strategie
Wie groß ist der Anteil B2B-Skihütten vs. D2C-Shop – und welche Margen loggen euch stärker in den jeweiligen Vertriebskanal ein?
Ebenfalls ein sehr spannendes Thema: Zu Beginn hatten wir einen ausschließlichen D2C Kanal, einfach auch weil die Produkte auf Social Media so viral gegangen sind. Mit etwas Verspätung bauen wir aber auch dank zahlreicher B2B Messeauftritte nun den B2B Anteil aus. Für uns ist das speziell wichtig, um die Saisonalität zu entzerren. Der Sportfachhandel bspw. ist es gewohnt ca. 1 Jahr im Voraus zu bestellen, der Souvenirhandel bestellt kurzfristiger eher im Sommer für die kommende Wintersaison.
So entsteht Neues in der Après-Allstars-Ideenschmiede
Shotski, MiniSki, Eisformen – nach welchem Framework priorisiert ihr neue Produktideen im “Einfallsschmiede”-Backlog?
Wir orientieren uns an horizontalen und vertikalen Produktportfoliostrategien. D.h. haben wir einen klaren Bestseller (in unserem Fall die Bindung mit dem Glas) wird das Portfolio gerne mal von uns mit verschiedenen Farben oder Limited Editions ausgedehnt. Übergeordnet versuchen wir das Portfolio Vertikal zu erweitern, grob gesagt: was kommt unter den Ski bzw. wo kommt er rein oder was kommt davor. Bspw. haben wir gerade erst ein 3D Puzzle als Gondel gelauncht, in die 4 fertig montierte Miniski samt Bindung und glas gesteckt werden können. Das funktioniert auch in die andere Richtung: kleiner Teaser: Gerade entwickeln wir ein lustiges Gadget als Ausschankhilfe für Flaschen – wenn das Gipfelwasser durch die Eisrutsche gekühlt ins Glas läuft, muss ja schließlich der Einfüllpunkt auch gut getroffen werden 😉
Community-Content mit Verantwortung
Eure Claim “Der einzige Ganzjahres-Skischuh“ lebt vom Community-Content. Wie kuratiert ihr UGC rechtssicher, wenn Alkohol mitspielt?
Wie die Leute unsere Produkte verstehen und nutzen bleibt in der jeweiligen Eigenverantwortung des Anwenders. Das Thema Alkohol haben wir weder in der aktiven Werbung, noch im Verkauf. Klar gibt es hier und da Kooperationen mit Spirituosenherstellern aber tiefer geht es nicht. Wir verkaufen unsere Gläser bspw. mit erlesenen Salzmischungen oder bspw. in Kombination mit Zirbenraumduft als hochwertiges und originelles Geschenk.

Marktreif trotz Lockdown – der Party-Faktor zählte
2020 wart ihr mitten im Corona-Lockdown. Welche Metrik hat euch signalisiert, dass ein Party-Produkt trotzdem marktreif ist?
Wenn wir zurückschauen, sind wir uns oft nicht sicher, ob der Lockdown nicht sogar positiv war. Die Menschen haben genau das vermisst: Guter Partystimmung und Geselligkeit. Nicht selten hatten wir miterlebt, dass Leute vor der Wecam angestoßen haben… wenn da ein cooles Glas in der Hand gehalten wurden – umso besser…
Stabil, sicher, spülmaschinenfest – Herausforderungen im Materialmix
Ihr nutzt Spritzguss für die Bindung und echtes Glas für den Schuh. Was waren die größten Herausforderungen in Sachen Bruch- und Lebensmittelsicherheit?
Das Glas produzieren wir bei Stölzle Oberglas, die uns von Anfang an und bis heute stark bei dem Projekt unterstützen. Nachdem die Produktion auch die berühmten Oktoberfestmaßkrüge produziert, haben wir uns glücklicherweise nie Sorgen über diese Themen machen müssen, da alle branchenüblichen Standards direkt erfüllt waren. Gerade im Gastrobereich ist auch das Thema mit Spülmaschinen wichtig. Und klar, wenn ein Glas mal heftig auf den Boden fällt, ist es auch ok wenn es bricht – wir bieten dafür auch einzelne Gläser zum Nachkauf als Ersatz an.
Schutz vor Nachahmern: Patent- und Markenschutzstrategien
Mit welchen Patent- oder Designschutz-Strategien verhindert ihr Copycats auf Amazon & TikTok Shop?
Sehr glücklich kann ich sagen, dass wir mittlerweile mit der Marke Apres-Allstars einen echten “Hype” erzeugt haben – denn als wir vor einigen Jahren auf den Apres-Ski Events vertreten waren kannte uns noch niemand, heutzutage vergehen keine 10min, dass ich mein T-Shirt hergeben muss, weil sich die Leute mit der Marke identifizieren wollen. Das ist für uns erstmal der beste Schutz und ein klares Zeichen, dass wir mit unseren Gadgets “das Original” sind.
Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass die Idee des “Meter Schnaps” seit vielen Jahren weitverbreitet ist. Für die detailgetreue Umsetzung haben wir dann aber doch die entsprechenden Designpatente im klassischen Stil gesichert in Kombination mit Wort- und Bildmarkenrechten.
On top, sichern wir aber unter anderem auch unsere Konstruktionsdaten zusätzlich mittels Blockchaintechnologie, um im Ernstfall zusätzliche Urhebernachweise dank Zeitstempel zu haben.
Vom WG-Flur zum Profi-Fulfillment: Unser Outsourcing-Start
10,000 Gläser im WG-Flur: Ab welchem Zeitpunkt habt ihr Fulfillment und Lager komplett ausgelagert – und an wen?
😉 ab dem Zeitpunkt als wir zu fünft (d.h. alle WG-Mitglieder) nicht mehr mit den Bestellungen hinterhergekommen sind. Glücklicherweise haben uns die sozialen Einrichtungen wie die Caritas Wendelstein Werkstätten in Rosenheim und die Lebenshilfe Berchtesgadener Land in Piding als “verlängerte Werkbank” direkt mit der Konfektion unterstützt. Anschließend haben wir den Versand von einem Familienbetrieb in Österreich (PEX Logistics), das auf Lager & Fulfillment spezialisiert ist gemacht, mit denen wir heute auch noch mit anderen Projekten & Produkteion zusammenarbeiten. Gerade jetzt wechseln wir zu einem strategischen Partner, der EFAG – die mit ihrem Partylikör “ficken” momentan zu einem sinnvollen strategischen Partner auch in Sachen Vertrieb werden.
Unsere Nordstern-Metrik: Das Partybarometer der Wiederbestellungen
Welche Eine-Zahl-Nordstern-Metrik zeigt euch wöchentlich, dass Apres-Allstars seine Markenmission erfüllt?
Wiederbestellungen sind unser Partybarometer. Steigt die Zahl, wissen wir: Irgendwo in den Alpen (oder natürlich auch im Flachland) ist wieder jemand glücklich, leicht beschwipst und bestens ausgestattet.

Fragen zu SEO / Online Marketing & Tools (Deep-Dive)
SEO trotz kleinem Suchvolumen: So erweitert ihr eure Reichweite strategisch
Eure Kern-KWs (z.B. “Skischuh Schnapsglas”) haben <200 MSV. Wie skaliert ihr SEO-Traffic, ohne Suchvolumen zu verlieren?
Unsere Nische ist klein, aber unser Spielfeld ist groß. Wir erweitern die Keywords bewusst in Themenwelten, die unsere Zielgruppe liebt – von ‚originelle Geschenke für Bergliebhaber‘ über ‚Party-Gadgets für Hüttenabende‘ bis zu ‚individuelles Branding für Wintersport-Events‘. So fangen wir Suchvolumen in angrenzenden Bereichen ab, ohne unseren Kern zu verlieren. Gleichzeitig nutzen wir Content-Marketing, Kooperationen mit Destinationen und virale Social-Media-Formate, um Aufmerksamkeit abseits klassischer Suchbegriffe zu erzeugen. Kurz gesagt: Wir fahren nicht nur eine Piste runter, wir entdecken das ganze Skigebiet.
So nutzen wir schema.org-Entitäten für bessere Rich Snippets und Nutzererfahrung
Welche Rolle spielen Produkt-Entitäten in schema.org (“Product”, “AggregateOffer”, “IsAccessoryOrSparePartFor”) für eure Rich Snippets?
Produkt-Entitäten sind für uns das digitale Skipisten-Schild – sie zeigen Google und Co. ganz klar, was wir anbieten, wie es zusammenhängt und warum es relevant ist. Durch Product- und AggregateOffer-Markups liefern wir Suchmaschinen strukturierte Infos zu Produktname, Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen. Mit IsAccessoryOrSparePartFor verknüpfen wir clever unsere Produktfamilien, z. B. Miniski-Schnapsgläser mit passenden Bindungen oder Accessoires. Das sorgt nicht nur für saubere Rich Snippets, sondern steigert auch die Klickrate, weil der Nutzer schon im Suchergebnis erkennt, dass unsere Gadgets perfekt zueinander passen – wie Ski und Bindung. Dazu haben wir aber auch einen Bundlekonfigurator für den Endkunden, der sehr gut genutzt wird.
Content-Cluster und Egobait: So vernetzen wir saisonale Keywords und Reichweite
Shotski-Bundle-Seiten ranken oft für Seasonality-Kombi-KWs (“après ski shots”). Wie modelliert ihr euren Content-Cluster für Egobait-Rankings und interne Verlinkung?
Wir bauen unsere Content-Cluster wie eine gute Berghütte: Es gibt einen klaren Haupteingang (unsere zentrale www.apres-allstars.com Seite) und viele kleine Nebenräume (Bundlekonfigurator, Blogbeiträge, Produktvarianten, Event-Tipps, Fun-Content usw.), die alle mit warmen Verlinkungen zueinander führen. Für Egobait setzen wir gezielt auf Inhalte, die Partner, Influencer und Locations ins Rampenlicht stellen – denn wer sich selbst in einer Story oder Bildstrecke wiederfindet, teilt sie auch. Häufig klappt das mit DJs, Bands aber auch einfach nur kreativen Menschen, die tolle Dinge mit unseren Produkten basteln. So verbinden wir saisonale Keyword-Peaks wie ‚après ski shots‘ mit ganzjährig relevanten Themen wie Party-Gadgets, Bergfeiern und Geschenkideen. Ergebnis: Unser Traffic fährt Slalom – aber er bleibt immer auf unserer Piste.

Saisonale Traffic-Spitzen nutzen: Content-Refresh und Crawl-Budget optimal steuern
Seasonal Peaks (Fasching, Ski-Opening) erzeugen Traffic-Spikes. Wie plant ihr Content-Refresh-Zyklen und Log-File-Analysen, um Crawl-Budget optimal zu verteilen?
Das ist ein sehr aufwändiges Thema aber wir bemühen uns trotzdem. Wir setzen vor jeder Hauptsaison gezielte Content-Refresh-Zyklen an – alte aber relevante und gut performende Beiträge und Produktseiten bekommen neue Bilder, aktuelle Daten und trendige Suchbegriffe. Über Log-File-Analysen prüfen wir, welche Seiten Google kurz vor der Saison am häufigsten crawlt und verteilen unser Crawl-Budget dorthin, wo es den größten Hebel gibt. Das passiert aber teilweise auch fast schon automatisch.
TikTok-Shop & Traffic-Attribution: Backlinks, Referrer und Effektivität im Überblick
Erzielt ihr durch TikTok-Shop-Produktfeeds zusätzliche Backlinks oder NoFollow-Referrer? Welche Attribution-Modelle nutzt ihr für diese Traffic-Quelle?
Wir haben TikTok jetzt schon sehr oft auch Paid getestet, müssen aber immer wieder feststellen, dass es immer noch nicht so gut zündet wie Insta oder Facebook. Neben der jungen Partyzielgruppe ist unser zahlender Kunde dann doch auch mal etwas älter und nicht mehr auf TikTok.
Erfolgreiche A/B-Tests auf Produktseiten: Bundling Badges & UX-Copy für mehr Conversion
Welche A/B-Tests auf PDP-Ebene haben euren CR-Lift ≥10% gebracht – Lazy-Load-Bilder, UX-Copy oder Bundling Badges?
Der größte CR-Lift kam eindeutig von unseren Bundling Badges – und zwar nicht nur optisch, sondern auch psychologisch. Hier kommen auch die vielen Wiederkäufer her, die dann eine Produktneuheit entdecken, dann aber doch auch noch zusätzlich die altbewährten Produkte mit in den Warenkorb werden. Wir haben A/B-getestet, wie wir Bundle-Angebote auf den Produktdetailseiten inszenieren: einmal schlicht als Preisvorteil, einmal mit spielerischen Badges wie ‘Hochzeits-Set’ oder ‘Junggesellenabschied’. Und UX-Copy? Die funktioniert bei uns am besten auch wieder in Kombination mit Bundle-Inszenierung – also die Produkte sind einfach untereinander komplett modular.

Persönliche Fragen an die Gründer
Vom WG-Gag zum Business: Der Aha-Moment nach dem ersten Ausverkauf
Welcher Moment auf der Alm hat euch endgültig überzeugt, den WG-Spaß in ein Vollzeit-Business zu verwandeln?
Erstaunlicherweise kam der Moment sehr sehr schnell, denn 2 Wochen nach Markteinführung mit einem Test und ein paar Tausend Gläsern waren wir ausverkauft und kamen mit dem Verpacken nicht mehr hinterher.
Risiko mit Weitblick: Wie Extremsport Tobis Business-Entscheidungen prägt
Tobi, wie fließen deine Sport Hobbies (Paragliding, Skifahren, Kitesurfen) in das Risiko-Management von Apres-Allstars ein?
Die Frage bekomme ich nicht selten gestellt 😉 Meine Leidenschaft zum Extremsport ist nach wie vor sehr groß und färbt natürlich auf jegliches Business ab – nicht immer positiv. Glücklicherweise bremst mich Michi hier auch öfter aus, was einen gesunden Kompromiss ergibt und sicherlich auch ein Resultat des Erfolges ist. Dennoch lernt man bei solchen Hobbies auch mit Risiko umzugehen und trotz manch leichter Entscheidungen wachsam zu bleiben. Die Themen haben bei mir also schon einen fließenden Übergang.
Kreativität trifft Kommerz: Wie Side-Projects neue Produktideen befeuern
Michi, du bist Mediendesigner aber auch oft in verschiedenen Kreativprojekten wie Ton-3D Druck und parametriertem Design unterwegs. Welchen Transfer-Effekt haben solche Side-Projects auf eure Kreativität?
Ich denke seine Kreativität ausleben zu können ist wichtig und auch das Ziel von uns beiden. Wenn dabei ein Produkt entsteht, das plötzlich eine große Nachfrage generiert (so wie im Fall Apres-Allstars) dann macht es natürlich umso mehr Spass. Das ganze ist also sehr eng miteinander verbunden. Daher wächst die Liste mit Produktideen auch schneller als wir sie entwickeln können – es kommt also noch einiges Spannendes in der nahen Zukunft 😉
Strategie im Gleichschritt: Wie langjährige Freundschaft Entscheidungsprozesse vereinfacht
Als Freunde & Co-Founder: Gibt es einen festgelegten Prozess, wenn ihr bei strategischen Entscheidungen nicht einer Meinung seid?
Wir kennen uns jetzt seit über 20 Jahren und brauchen zum Glück keinen Prozess dafür und weil wir beide sehr rationale Typen mit gesundem Menschenverstand sind, kommt es auch selten zu Meinungsverschiedenheiten. Wir haben 5 Jahresziele, Jahresziele und monatliche & tägliche Taskboards, die wir eng und auch teamintern abstimmen. So kommt es auch selten erst zu längeren Diskussionen.

Von der Theke zur Skipiste: Wenn Kunden eure Gläser in Miniatur-Welten inszenieren
Was war bisher der skurrilste Kunden-Use-Case eurer Skischuh-Gläser?
Als ein Kunde plötzlich eine gesamte Miniaturskipiste liebevoll und detailgetreu nachgebaut und unsere Gläser am Rand platziert hat. Das kann man sich eigtl. kaum vorstellen, wenn man nicht das Bild seiht hier:
https://www.instagram.com/p/Ce5-6ARNm1j/utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
Schnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zur Gründerpersönlichkeit
Frühaufsteher?
Tobi: ja (sogar mit Morgenroutine) Michi: Teils teils - Abhängig vom nächtlichen Kreativprojekt und Hundewelpen.
Risiko-Junkie?
Eher Adrenalinjunkie mit Leidenschaft
Daten-getrieben statt Bauchgefühl?
Eher Daten, trotzdem ist die gesunde Beimischung wichtig!
Tägliche Cold-Plunge-Routine?
Definitiv ja, jeden Morgen eine 45 minütige Routine aus HIIT Training, Dehnung & Meditation mit dem BOLSTair - einem aufblasbaren Kissen, das als Produkt ebenfalls aus unserer Einfallsschmie.de kommt.
Team-Retreat wichtiger als Monetäre Boni?
Unser Team ist stark verstreut, was es nicht immer leicht ermöglicht aber klares ja!

Schnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zu Online Marketing & SEOSchnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zu Online Marketing & SEO
GA4 Server-Side Tagging bereits live?
Ja
Product-Feed direkt an TikTok Shop angebunden?
In Bearbeitung
Setzt ihr eigenentwickelte Click-Tracking-Scripts statt gtag.js?
Nein
Plant ihr 2025 eine PMax-Kampagne?
Ja
Macht ihr Link-Reclamation über 404-Monitoring?
Nein
Après-Allstars: Kult aus der Klick-Bindung
Mit Leidenschaft, Originalität und einem feinen Gespür für Community hat uns das Team von Après-Allstars gezeigt, wie aus einer witzigen Idee ein langlebiges Business werden kann. Zwischen Schnapsgläsern, Skischuhen und Social-Media-Hypes ist vor allem eins deutlich geworden: Die besten Produkte entstehen, wenn Herz, Humor und Handwerk zusammenkommen.
Wir bedanken uns herzlich bei Michi und Tobi für das ehrliche, inspirierende Gespräch und ihren Einblick in eine Marke, die zeigt, dass selbst aus einer WG-Party echtes Unternehmertum entstehen kann.

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