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Interview CREW10: Wie aus Leidenschaft eine internationale Kreativ-Crew wurde

CREW10 verbindet Strategie, Kreativität und Umsetzung aus einer Hand. Gründer Robin Maeter und Dimitrij Tarasenko zeigen, wie ihre Agentur Marken sichtbar, relevant und erinnerbar macht – national wie international.

Interview CREW10: Wie aus Leidenschaft eine internationale Kreativ-Crew wurde
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Robin Maeter, Gründer von CREW10, hat mit uns über die Entstehung seiner Kreativagentur gesprochen. Er erzählt, welche Herausforderungen der Aufbau eines hybriden Agentur- und Produktionsmodells mit sich bringt, welche Vision CREW10 antreibt und wie das Team nationale wie internationale Marken erfolgreich begleitet.

CREW10 Logo

Elevator-Pitch als Einleitung für das Interview

Bitte erkläre den Lesenden der AFS-Akademie etwas über euerer Unternehmen. Wer bist du? Was tust du? Wer ist eure Zielgruppe? Was sind deine Ziele? Was zeichnet euer StartUp aus?

CREW10 ist eine Kreativagentur mit Inhouse Videoproduktion aus Rheine, die Marken dabei hilft, in einer Welt voller Reize sichtbar, relevant und erinnerbar zu bleiben.

Ich bin Robin Maeter, Gründer und CEO-Unternehmer, Fotograf und leidenschaftlicher Storyteller. Gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Dimitrij Tarasenko (aka. dimaschine) produzieren wir hochwertige Video‑, Foto‑ und Social‑Media‑Formate für nationale und internationale Brands aus den Bereichen Travel, Automotive, Sport und Lifestyle mit inzwischen 25 Mitarbeitern.

Unsere Zielgruppe sind Unternehmen und Marken, die nicht einfach nur Content wollen, sondern Wirkung: Reichweite, Vertrauen und langfristige Markenbindung. Unser Ziel ist es, kreative Exzellenz mit klaren Prozessen, messbarem Impact und einer starken Creator‑ und Markenwelt zu verbinden. Was uns auszeichnet, ist die Kombination aus Agenturdenken und Produktionspower – wir denken Strategien und setzen sie weltweit selbst – durch unsere inhouse Videoproduktion – um.

Hauptfragen zum Unternehmen & der Gründung

In den folgenden Fragen werfen wir einen detaillierten Blick auf die Gründungsgeschichte, die Entwicklung des Startups und die strategischen Entscheidungen dahinter.

Die Gründer berichten dabei offen über Herausforderungen, Erkenntnisse und Meilensteine ihres unternehmerischen Weges.

Aus eigener Erfahrung zur klaren Marktlücke

Wie ist die Idee zu CREW10 entstanden – gab es einen Moment, in dem euch klar wurde, dass genau dieses Angebot im Markt noch fehlt?

CREW10 ist aus unserer eigenen persönlichen Reise entstanden. Dima und ich haben früh angefangen, auf Instagram unseren eigenen Content zu veröffentlichen – ursprünglich viel Fashion und Reisen. Als wir 2016 die ersten 10.000 Follower geknackt haben, wurde uns klar, dass die Menschen uns genau wegen eines Themas folgten:

Sie wollten „geilen Content“.

Parallel dazu habe ich sehr früh selbstständig gearbeitet, Marken begleitet und gemerkt, dass viele Unternehmen entweder starke Strategen oder starke Producer hatten – aber selten beides in einem Haus. Der Schlüsselmoment war, als ich erkannt habe, dass Kampagnen oft an der Umsetzung scheitern: groß gedacht, aber nicht sauber produziert oder im Alltag der Marke nicht skalierbar. CREW10 sollte genau diese Lücke schließen – eine Crew, die Strategie, Kreativität und Umsetzung auf Augenhöhe vereint.

Relevanz statt bloßer Reichweite

Welches Kernproblem löst ihr für eure Kunden?

Primär lösen wir das Problem der Relevanz. Viele Marken sind sichtbar, aber nicht erinnerbar. Wir helfen, Inhalte zu entwickeln, die nicht nur Reichweite erzeugen, sondern Vertrauen und Bindung aufbauen. Gleichzeitig nehmen wir unseren Kund:innen Komplexität ab: von der Konzeption über Produktion bis zur Ausspielung. Unser Hebel ist die Verbindung aus klaren Prozessen, starker Story und hochwertiger Umsetzung.

Vom ersten Projekt zum strukturierten Launch

Wie sah der Weg von der ersten Idee bis zum Launch von CREW10 aus – wichtigste Meilensteine und Rückschläge?

Der Start war sehr hands‑on: erste Kunden, kleine Teams, viel Improvisation. Ein wichtiger Meilenstein war der Aufbau unseres festen Kernteams und die ersten internationalen Produktionen. Rückschläge gab es vor allem beim Thema Struktur – ich habe früh gemerkt, dass Kreativität ohne Prozesse nicht skalierbar ist. Der Aufbau von klaren Workflows, Tools und Verantwortlichkeiten war ein Wendepunkt für unser Wachstum.

Zielgruppen und typische Einstiegszeitpunkte

Wer ist eure ideale Zielgruppe – und in welcher Phase kommen sie typischerweise auf euch zu?

Unsere idealen Kunden sind Marken und Unternehmen, die wachsen wollen oder sich neu positionieren. Das können Startups in der Skalierungsphase sein, aber auch etablierte Konzerne, die ihre Marke modernisieren wollen. Typischerweise kommen sie zu uns, wenn sie merken, dass ihr bisheriger Content nicht mehr den gewünschten Impact hat – sei es im Recruiting, im Marketing oder im internationalen Markenauftritt.

Ein hybrider Ansatz jenseits klassischer Agenturmodelle

Was unterscheidet euren Ansatz von klassischen Agenturen oder Beratungen?

Wir sind keine klassische Agentur und keine reine Produktionsfirma. Wir verstehen uns als Crew – wie eine Fußballmannschaft, in der jeder seine Position kennt. Wir denken strategisch, produzieren selbst und begleiten die Marke langfristig. Das schafft Nähe, Geschwindigkeit und ein tiefes Verständnis für die Ziele unserer Kunden. Wir sind also das Hybridsystem, das nicht nur die Idee liefert – sondern auch eigenständig umsetzt. Das macht uns ziemlich einzigartig, weil wir federführend alleiniger Ansprechpartner von A-Z bleibt.

Vortrag mit Robin Maeter von CREW10

Aktuelle Nachfrage und zukünftige Ausbaufelder

Welche Leistungen werden aktuell am meisten nachgefragt – und was wollt ihr ausbauen?

Aktuell sind Image‑ und Recruiting‑Kampagnen, Social‑Media‑Formate und hybride Produktionen mit integrierten KI-Lösungen besonders gefragt. Perspektivisch bauen wir stark im Bereich AI‑gestützter Content‑Produktion, Creator‑Formate und Education aus – unter anderem mit der CREW10 Academy für junge Agenturgründer.

Zur Zeit starten wir unter dem Label “OFFQOURT” unser erstes Netzwerk-Event in Düsseldorf im Elegant Elephant Studios und haben Partner wie Lexware und Sony als Enabler.

Zentrale Herausforderungen in der frühen Gründungsphase

Was war eure größte Herausforderungen in der Gründungsphase?

Definitiv der Teamaufbau und die eigene Positionierung. Gute Leute zu finden, die nicht nur fachlich stark sind, sondern auch den Vibe und die Verantwortung mittragen, war entscheidend. Gleichzeitig mussten wir lernen, klar „Nein“ zu sagen – nicht jedes Projekt passt zu unserer Vision und auch nicht jede unserer Entscheidungen hat gleich jedem Mitarbeiter zugesagt. Wir haben verstanden, dass wir aus Jet-Ski der “riesige” Aida-Frachter wurden, der eben nicht schnell Richtungswechsel machen kann, wenn der Kern der Crew nicht richtig abgeholt wird.

Kriterien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Nach welchen Kriterien entscheidet ihr, mit welchen Kunden ihr arbeitet?

Wir bewerten in erster Linie die Haltung und die gemeinsame Arbeitskultur. Entscheidend ist, ob eine Marke bereit ist, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, Vertrauen in kreative Prozesse zu haben und strategische Entscheidungen langfristig zu denken. Projekte, die ausschließlich auf kurzfristige Effekte oder reine Output-Mengen ausgerichtet sind, passen in der Regel nicht zu unserem Ansatz. Wir setzen bewusst auf Partnerschaften, die auf nachhaltigen Markenaufbau, messbaren Impact und kontinuierliche Weiterentwicklung ausgelegt sind.

Erfolgskennzahlen und Wirkungsindikatoren

An welchen Kennzahlen messt ihr euren Erfolg?

Neben Umsatz und Auslastung schauen wir stark auf Weiterempfehlungen, Projektlaufzeiten und den tatsächlichen Impact unserer Kampagnen – also Reichweite, Engagement und Conversion.

Für mich persönlich ist aber auch ein wichtiges Signal: Kommen Kunden zurück und nehmen uns mit auf ihre nächsten Schritte? Als Agentur steht Kommunikation ganz oben – der wohl wichtigste KPI – denn was anderes machen wir eigentlich nicht. Wir vermitteln Botschaften – intern und auch extern. Und somit versuchen wir, dass eine Partnerschaft langfristig hält und auch mit uns gemeinsam wächst.

Fünf-Jahres-Vision und langfristige Ziele

Wo möchtet ihr in fünf Jahren stehen?

Als international vernetzte Boutique‑Crew mit mehreren spezialisierten Teams. Nicht möglichst groß, sondern relevant. Wir wollen als Marke für hochwertige, mutige und wirksame Content‑Formate stehen. Wahrscheinlich hätten wir damals auch nicht gedacht, was in 5 Jahren möglich gewesen wäre. Heute können wir rückblickend sagen, haben wir in unseren jungen Unternehmerjahren wahrhaftig Milestones zeichnen können.

Fragen zu SEO / Online Marketing & Tools

Website und Social Media als zentrale Markenbühnen

Welche Rolle spielen Website und Social‑Kanäle?

Unsere Website ist Showroom und Lead‑Maschine zugleich. Sie zeigt, wofür wir stehen, und gibt gleichzeitig klare Einstiegspunkte für Anfragen. Social Media ist unsere Bühne – hier bauen wir Community, zeigen Einblicke und Haltung.

Behind the scenes von einem Dreh/shooting von crew10

Kanäle für qualifizierte Kundenanfragen

Über welche Kanäle kommen die meisten qualifizierten Anfragen?

Aktuell über Empfehlungen, Instagram und LinkedIn. Social Media spielt eine starke Rolle im Vertrauensaufbau, Suchmaschinen werden für uns immer relevanter und auch die Integration durch KI Suchmaschinen, wie Gemini oder ChatGPT wird für uns immer wichtiger. Grundsätzlich ist auch bei uns – der Kern eines jeden Unternehmens – ein geschultes Personal im Sales unabdinglich. Wir haben unterschiedliche Prozesse in unserem CRM integriert, messen Performance über Landingpages und Google Ads und haben selbstverständlich auch einen guten Reach-Out, um Wachstum langfristig sicherzustellen.

Fokusthemen und strategische Keywords

Habt ihr definierte Themen oder Keywords?

Ja, vor allem rund um Videoproduktion, Social‑Media‑Strategien, Recruiting‑Kampagnen und internationale Content‑Produktion. Wir strukturieren unsere Website gezielt mit thematischen Unterseiten und kombinieren SEO mit Storytelling‑Content. Um Zielgruppen aber authentisch abzuholen, landet Lead A vielleicht auf einer anderen Landingpage als Lead B – abhängig davon, was er wirklich sucht.

Tägliche Tools und Workflow-Lösungen

Welche Tools nutzt ihr täglich?

Asana für Projektmanagement, Google Workspace und Slack für Kommunikation, HubSpot für CRM, Canva, Adobe, Davinci und diverse AI‑Tools für Produktion und Analyse. Der größte Unterschied kam durch klare Prozesse und saubere Zeiterfassung – das schafft Transparenz im Team und gegenüber Kunden.

Erfolgsmessung der Online-Aktivitäten

Wie messt ihr den Erfolg eurer Online‑Aktivitäten?

Leads, Conversion‑Rates und die Qualität der Anfragen sind für uns entscheidend. Reine Reichweitenzahlen blenden wir bewusst aus, wenn sie keinen Bezug zu echten Geschäftschancen haben.

Persönliche Fragen

Persönlicher Gründungsimpuls

Was war dein persönlicher Auslöser zu gründen?

Der Wunsch, etwas Eigenes zu bauen, das bleibt. Ich wollte nicht nur Projekte abarbeiten, sondern eine Marke aufbauen, die Menschen verbindet und inspiriert.

Prägende Erfahrungen für die heutige Arbeit

Welche Erfahrungen prägen deine Arbeit heute am meisten?

Meine Zeit als Freelancer und Unternehmer in vielen kleinen Projekten. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig Verantwortung, Verlässlichkeit und ein fairer Umgang auf Augenhöhe sind.

Arbeit in der Prodktion bei CREW10

Ergänzende Rollen im Gründerteam

Wie ergänzt ihr euch als Gründerteam?

Wir haben klare Rollen: kreative Vision, operative Struktur und kaufmännische Verantwortung. Externe Unterstützung holen wir uns gezielt in Recht, Finanzen und Technologie.

Einblick in den typischen Arbeitstag

Wie sieht ein typischer Tag aus?

Eine Mischung aus Meetings, Strategie und kurzen Deep‑Work‑Blöcken. Ich versuche mir bewusst Zeit für kreative Arbeit zu nehmen – das ist der Kern, warum ich das alles mache.

Schönste und überraschendste Momente

Schönster oder überraschendster Moment?

Als wir unsere ersten großen internationalen Kampagnen umgesetzt haben und gemerkt haben, dass unsere Arbeit wirklich auf einer globalen Bühne stattfindet.

Schnellfragen zur Gründerpersönlichkeit

Bauch oder Daten?

Eine Mischung – Bauchgefühl gibt die Richtung, Daten geben die Sicherheit.

Urlaub ohne Mails?

Schwierig, aber ich lerne es nach fast 10 Jahren.

„Nein“ sagen?

Ja, heute deutlich leichter als am Anfang.

Schon vorher gegründet?

Ja, mehrere Projekte.

Wieder gründen?

Jederzeit.

Schnellfragen zu Online Marketing & SEO

Dokumentierte Online‑Strategie?

Ja, klar definiert nach Zielgruppen, Kanälen und Botschaften.

Paid‑Ads?

Selektiv, vor allem für Kampagnen und Lead‑Tests.

Organisch vs. Paid?

Organisch ist unser Fundament. Paid ist der Hebel.

Fester Content‑Plan?

Ja, mit Raum für spontane Formate.

KI‑Tools im Alltag?

Ja, für Ideenfindung, Textentwürfe und Analyse – die kreative Entscheidung bleibt aber immer menschlich. Viel wichtiger: Automatisierung und Prozesse. Wer nicht kreativ ist, dem wird auch AI keine Lösung bieten.

Abschlussstatement von der Agentur

CREW10 steht für den Mut, kreativ zu denken und unternehmerisch zu handeln. Wir wollen Marken nicht nur sichtbar machen, sondern ihnen eine Stimme geben, die bleibt.

CREW10: Kreativität trifft Strategie – national und international

Herzlichen Dank an Robin Maeter für die offenen Antworten und die inspirierenden Einblicke in CREW10. Das Interview unterstreicht, dass Einzigartigkeit nicht zufällig entsteht, sondern aus Leidenschaft, Struktur und mutigen Schritten in der Umsetzung.

Gründer Robin Maeter von CREW10
Gründer Robin Maeter von CREW10

KONTAKT:

www.crew10.de

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