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DigiWhat: Wie B2B-Unternehmen mit automatisierten Case Studies Vertrauen und Sichtbarkeit gewinnen

DigiWhat automatisiert die Erstellung von Case Studies für B2B-Unternehmen – von der Datenerfassung bis zum fertigen Format. Statt monatelang zu warten, können Projekte innerhalb von Tagen professionell präsentiert werden. Gründerin Claudia Heim zeigt, wie Unternehmen mit einem strukturierten Prozess Expertise sichtbar machen und Umsatzchancen steigern.

DigiWhat: Wie B2B-Unternehmen mit automatisierten Case Studies Vertrauen und Sichtbarkeit gewinnen
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In der heutigen Gründerstories hat sich Claudia Heim, Gründerin von DigiWhat, die Zeit genommen, um uns Einblicke in ihre Idee und Unternehmensreise zu geben. Sie erklärt, wie sie aus jahrelanger Erfahrung im B2B-Vertrieb erkannte, dass viele Unternehmen ihre Projekte nicht sichtbar machen – und warum das verschenktes Potenzial ist.

Vom Konzept über die technologische Umsetzung bis hin zum kundenorientierten Einsatz: Claudia Heim berichtet, wie DigiWhat Case Studies automatisiert, die Qualität wahrt und gleichzeitig die Sichtbarkeit von Unternehmen steigert. Lese weiter und erfahre, wie ein strukturiertes Referenzmanagement Vertrauen schafft und Umsatzchancen maximiert.

DigiWhat Logo

Bitte erkläre den Lesenden der AFS-Akademie etwas über euer StartUp. Wer bist du? Was tust du? Wer ist eure Zielgruppe? Was sind deine Ziele? Was zeichnet euer StartUp aus?

Ich bin Claudia Heim, Gründerin von DigiWhat – und war über 10 Jahre im B2B-Vertrieb und Business Development tätig. Dort habe ich immer wieder erlebt: Man findet schneller eine gemeinsame Ebene, wenn Kunden konkrete Beispiele sehen – doch die meisten Unternehmen haben ihre Projekte nicht aufbereitet. Das ist verschenktes Potenzial! DigiWhat ist die erste Plattform, die Case-Study-Erstellung automatisiert und beschleunigt – von der Datenerfassung bis zur fertigen Referenz. Statt Monate zu warten, können Unternehmen innerhalb von Tagen professionelle Case Studies erstellen – ohne Agentur, ohne Chaos. Unsere Zielgruppe sind B2B-Unternehmen, die Expertise sichtbar machen wollen (z. B. Softwareanbieter, Beratungen, Tech-Firmen).

Was zeichnet uns aus?

– Schnell & einfach: 30-Minuten-Interview → fertige Case Study am nächsten Tag 

– KI-gestützte Storylines: Keine 08/15-Texte, sondern überzeugende Geschichten 

– Alle Formate aus einer Hand: Website, LinkedIn, Sales-Präsentationen – CI-konform & einsatzbereit 

Unser Ziel ist es, der Standard für Referenzmanagement werden – damit jedes Unternehmen seine Erfolge zeigt, statt sie zu vergraben. Weil Vertrauen durch Beweise entsteht – und wer seine Projekte nicht zeigt, verschenkt Umsatz, Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit.

Hauptfragen zum Unternehmen & der Gründung

In den folgenden Fragen werfen wir einen detaillierten Blick auf die Gründungsgeschichte, die Entwicklung des Startups und die strategischen Entscheidungen dahinter.

Die Gründer berichten dabei offen über Herausforderungen, Erkenntnisse und Meilensteine ihres unternehmerischen Weges.

Die Idee hinter der Plattform

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, eine Plattform speziell für die Case-Study-Erstellung zu entwickeln? Gab es einen konkreten Auslöser oder "Aha-Moment"?

Ich habe lange im Vertrieb gearbeitet und fand das total komisch, dass wir so wenige unserer Projekte aufbereitet hatten. Wenn ich beim Kunden war, hätte ich gerne das passende Projekt gezeigt oder ein Beispiel aus der gleichen Branche des Kunden. Ich bin sicher, der Kunde hätte

a) viel schneller verstanden, was es ihm bringt, und

b) sofort Vertrauen aufgebaut, dass wir darin Erfahrung haben.

Für mich war das eigentlich logisch, dass man das, womit man sein Geld verdient – in vielen Fällen eben Projekte –, auch zeigt. Ist aber oft nicht so…

Herausforderungen im B2B-Marketing

Welches spezifische Problem im B2B-Marketing habt ihr identifiziert, das DigiWhat lösen soll? Warum sind klassische Case-Study-Prozesse aus eurer Sicht ineffizient?

Generell geht es uns darum, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Expertise sichtbar zu machen. Warum so viele Projekte unsichtbar bleiben, liegt vor allem daran, dass es in Unternehmen oft nur auf Zuruf Case Studies gibt und keinen festen Prozess. Dann fehlen die Ressourcen, diese schnell zu erstellen. Die meisten Unternehmen brauchen 3 bis 6 Monate bis zur Freigabe – was unglaublich lange ist. Viele Unternehmen sagen auch, dass ihre Kunden nicht mitmachen, aber gerade das lässt sich lösen, wenn man einen Prozess hat. Denn dann kommuniziert man das gleich von Anfang an und macht einen 30-Minuten-Call mit dem Kunden. Mit dem Tool kann man spätestens am nächsten Tag die fertigen Formate zur Freigabe versenden. Der kurze Zeitraum zwischen Interview und Freigabe macht unglaublich viel aus.

Markt und Konkurrenz für Case-Study-Software

Wie groß schätzt ihr den Markt für Case-Study-Software ein? Wer sind eure Hauptkonkurrenten – traditionelle Agenturen, andere SaaS-Lösungen oder Do-it-yourself-Methoden?

Ein reines Case-Study-Tool wie uns gibt es nicht, aber natürlich sind Agenturen Konkurrenz oder auch Inhouse-Marketing mit oder ohne Chat-GPT. Beides muss man sich aber auch leisten können und ist vor allem zielführend, wenn man ganz wenige, sehr große Projekte hat.

DigiWhat Dashboard des Services.

Software trifft Beratung: Das DigiWhat-Modell

Arbeitet DigiWhat rein softwarebasiert als SaaS-Modell oder bietet ihr auch Dienstleistungen wie Consulting oder "Done-for-you"-Services an?

Wir machen alles rund um das Thema Referenzen. Wir beraten, wenn gewünscht, auch zu einem Case-Study-Framework – also, wie der Kunde in seinem spezifischen Zielmarkt und mit seinem Leistungsportfolio die Projekte in den unterschiedlichen Phasen des Sales-Zyklus einsetzt. Der Kunde bekommt dann ein fertiges Framework mit den Formaten, passenden Storylines und Designs, das er immer wieder benutzen kann. Wir machen aber auch komplette Case Studies mit Kundeninterview, wenn gewünscht – gerade bei Unternehmen, die nicht in Deutschland sitzen und für die der Markt fremd ist. Und dann bieten wir eben auch mit der DigiWhat-Plattform ein Tool, das einen großen Teil der Arbeit übernimmt.

Technologische Kerninnovation von DigiWhat

Was ist die technologische Kerninnovation hinter DigiWhat? Wie automatisiert ihr den Prozess der Case-Study-Erstellung, ohne dass die Qualität leidet?

Kerninnovation ist zum einen, dass mit DigiWhat alle inhaltlichen Infos zentral vorliegen – ob Interview, Fragebogen oder bestehender Pressebericht. Zum anderen, dass alles Wissen und alle Kniffe über eine professionelle, konvertierende Case Study in der KI hinterlegt sind. Beispielsweise ist die Storyline sehr wichtig. Wir haben über die Jahre drei optimale Storylines entwickelt, die je nach Case perfekt funktionieren. Bei ChatGPT bekommt man immer die gleiche Case Study heraus – und das nicht einmal gut, denn die meisten Case Studies im Netz sind sehr simpel nach dem Schema „Herausforderung, Lösung und Nutzen“ aufgeteilt, ohne Zusammenhang und nicht sehr eingängig geschrieben. Und dann natürlich, dass Du alles 100% in Deiner CI hast. Direkt fertig als Slide, 2-Pager, web…

Kundengewinnung bei DigiWhat

Wie gewinnt DigiWhat aktuell neue Kunden? Funktioniert das über Content Marketing, Sales-Team, Partnerschaften oder andere Kanäle?

Alles ein bisschen, aber was am besten funktioniert, sind Veranstaltungen und Netzwerk.

Blick in die Zukunft von DigiWhat

Wo steht DigiWhat in drei Jahren? Plant ihr internationale Expansion, zusätzliche Produktfeatures oder den Aufbau eines Partnernetzwerks?

Das wird spannend – aktuell haben wir durch ein großes Projekt noch den Bereich Referenzen für Ausschreibungen erweitert, und wir gehen immer mehr in die Richtung, ein Tool zu sein, das alle Mehrwerte hebt, wenn man einen Überblick über die eigene Projektlandschaft hat. Am Ende haben fast alle Entscheider einen hohen Mehrwert davon – egal ob Marketing, Sales, CEO. Sogar Tech-Abteilungen im Sinne des Wissensmanagements.

Herausforderungen bei Gründung und Skalierung

Was war die größte Herausforderung bei der Gründung und Skalierung von DigiWhat? Was würdet ihr heute anders machen?

Das ist je nach Phase sehr unterschiedlich, aber klar: Es gibt auch immer Zeiten, in denen man nur vor Probleme gestellt wird, und sich dann nicht entmutigen zu lassen und durchzuziehen, ist entscheidend. Ich würde mir viel früher ein oder zwei weitere Gründer an die Seite holen – für den Austausch.

DigiWhat Dashboard

Fragen zu SEO/Online Marketing & Tools

SEO-Optimierung direkt in DigiWhat

Case Studies gelten als hervorragendes SEO-Format. Wie integriert DigiWhat SEO-Best-Practices direkt in die Erstellungsplattform? Gibt es spezielle Features für die Suchmaschinenoptimierung?

Ja, klar. Das wäre ja verschenkt, wenn man das nicht ordentlich nutzen würde.

Multi-Format-Unterstützung für Case Studies

Ihr betont, dass Case Studies in verschiedenen Formaten (Website, Sales-Folien, LinkedIn, Flyer) genutzt werden können. Wie unterstützt eure Plattform die automatische Anpassung an diese verschiedenen Kanäle?

Wir sind keine Distributionsplattform. Wir legen mit dem Kunden ein passendes Framework fest, welche Kanäle mit welchen Ausgabeformaten bespielt werden sollen, und dann liefern wir die 100 % CI-konformen Formate für die Weiternutzung in den bestehenden Systemen. Zur Website kann man aus dem Tool pushen, wenn man will, aber PPTX und PDF sind zum Download gedacht, etc..

LinkedIn als Vertriebs- und Awareness-Kanal

Auf eurer Website wird LinkedIn explizit als Vertriebskanal genannt. Wie wichtig ist LinkedIn für eure Kunden und welche spezifischen LinkedIn-Features integriert DigiWhat?

Da habe ich nur eine persönliche Meinung, denn das ist sehr unterschiedlich bei den Unternehmen. Für Awareness ist LinkedIn weiterhin gut – deine Marke zu platzieren und durch kontinuierliches Posten inhaltlich bekannt zu werden. Für Outbound-Sales bin ich immer noch ein Freund von Messen, Veranstaltungen und natürlich Netzwerken.

ROI und Erfolgsmessung von Case Studies

Wie messen eure Kunden den ROI ihrer Case Studies? Bietet DigiWhat Analytics-Features oder Integrationen mit CRM-Systemen wie HubSpot oder Salesforce?

Harte KPIs gibt es in den Ressourceneinsparungen bei der Erstellung – da sind es, je nachdem, 60–70 %. Ansonsten gibt es eine offizielle Studie vom B2B Content Marketing Institute, die sagt, dass Case Studies von über 900 B2B-Marketingexperten als bestes Format im Content Marketing bewertet werden – gemessen an dem Content, der eine gewünschte Aktion (Call-to-Action) bewirken soll. Ganz knapp nach Video und vor allen anderen Formaten.

Persönliche Fragen an die Gründer

Warum Berlin für DigiWhat wichtig ist

Die Rolle des Standorts: Ihr seid in Berlin. Wie wichtig ist euch der Standort Berlin für euer Unternehmen und welche Vorteile bietet er euch? 

Berlin ist super für kurze Wege, wenn es um spannende Veranstaltungen geht. Auch die Internationalität ist von Vorteil, da es eine sehr lebendige Tech- und Startup Communitie gibt. Generell haben große Städte den Vorteil, dass man vieles vor der Haustür hat. Vielleicht ist es aber auch ganz schön in einem kleinern Ort sich besser zu konzentrieren können ohne das ganze Buzzword-Bingo. Ich persönlich lebe gerne hier.

Work-Life-Balance mit klaren Grenzen

Die Work-Life-Balance: Wie schafft ihr es als Gründer, eure Work-Life-Balance zu wahren? Gibt es spezielle Rituale oder Methoden, die euch dabei helfen? 

In den ersten Jahren hab ich einfach dauernd gearbeitet. Das merkt man irgendwann. Dann habe ich mir einen festen Zeitrahmen von 8:30 – 18:00 Uhr gesetzt, wenn keine Veranstaltungen oder Reisen sind. Seitdem ist es perfekt. Ich habe dann einen echten Feierabend mit Sport oder gemütlich kochen. Das hilft mir, mich nicht im Hamsterrad zu fühlen.

DigiWhat Werbebild Referenzen

Schnellfragen zur Gründerpersönlichkeit

Würdet ihr euch als „tech-affin“ beschreiben?

Ja! Definitiv. Ich glaube, das wäre auch anders nicht möglich, wenn man ein SaaS Startup hat. 

Habt ihr vor der Gründung bereits Erfahrung im B2B-Software-Vertrieb gesammelt

Ich war über 10 Jahre im B2B-Vertrieb. Meist in der Software-Branche.

Würdet ihr DigiWhat auch wieder gründen, wenn ihr zurück in die Zeit könntet?

Ich würde sofort wieder gründen. Die Erfahrung, die man sammelt, ist unbezahlbar.

Schnellfragen zum Online Marketing und SEO

Ist Content Marketing eurer Meinung nach noch das wichtigste B2B-Akquiseinstrument?

Im Bereich Marketing schon. Aber Sales ist genauso wichtig. 

Glaubt ihr, dass SEO für SaaS-Startups inzwischen zu komplex geworden ist?

SEO war schon immer komplex. Man muss einfach mit Leuten arbeiten, die sich gut auskennen und Erfahrung haben. 

Setzt DigiWhat aktiv auf Paid Advertising (Google Ads, LinkedIn Ads) für die Kundenakquise?

Nein, aber planen wir zukünftig zu machen. 

Sind Case Studies aus eurer Sicht wirklich das zweitwirksamste Content-Format nach Webinaren?

Ich weiß nicht woher diese Aussage kommt, aber Case Studies sind definitiv wirksam, da sie drei Punkte adressieren: a) Sie sprechen ein operatives Problem an b) Wenn Du in die richtige Zielgruppe gehst, bekommst Du Awareness durch unser menschliches “Vergleichs-Gen”. Wenn jemand von Nike eine Case Study mit Adidas Logo sieht - wird er sie wahrscheinlich lesen… 
c) Du kannst mit einer Case Study optimale Formate für jeden Stage des Sales Cycles machen.

Ist LinkedIn für B2B-Startups wichtiger als eine eigene Website?

Nein, das glaube ich nicht. Das sind ja zwei unterschiedliche Anreize für potenzielle Interessenten. Bei der Webseite versuche ich das Unternehmen nach Seriosität zu bewerten und mich inhaltlich über die Lösung zu informieren. Bei LinkedIn versucht man ja eher Interesse zu wecken.

DigiWhat: Case Studies effizient, sichtbar und wirkungsvoll

Claudia Heim hat uns gezeigt, wie eine smarte Kombination aus Technologie, Erfahrung und Prozessmanagement den Umgang mit B2B-Referenzen revolutioniert. Von der Idee, den unsichtbaren Wert von Projekten sichtbar zu machen, über die technische Umsetzung bis hin zur strategischen Anwendung – DigiWhat ist ein Beispiel dafür, wie Gründer mit klarer Vision und praxisnahen Lösungen neue Standards setzen können.

Wir bedanken uns herzlich bei Claudia Heim für ihre Offenheit und die spannenden Einblicke in die Welt von DigiWhat. Ihr Ansatz verdeutlicht, dass strukturierte Prozesse und digitale Tools im B2B-Marketing entscheidend sind, um Vertrauen aufzubauen und Unternehmenserfolge sichtbar zu machen.

Gründerin Claudia Heim DigiWhat
Gründerin Claudia Heim von DigiWhat

KONTAKT:

www.digiwhat.de

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