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Felix Thönnessen Im Interview: Mentoring, Storytelling und unterhaltsames Unternehmertum

Felix Thönnessen begleitet seit über 15 Jahren Gründer*innen von der ersten Idee bis zu Millionenunternehmen. Im Interview erzählt er, wie Humor, Authentizität und klare Strategien den Unterschied machen und was heutiges Unternehmertum wirklich braucht.

Felix Thönnessen Im Interview: Mentoring, Storytelling und unterhaltsames Unternehmertum
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Im Interview spricht Felix Thönnessen über seine Rolle als Mentor, Keynote Speaker und Unternehmer. Er zeigt, wie er Gründerinnen und Gründer unterstützt, wie Storytelling die Wahrnehmung prägt und warum Humor für ihn ein wichtiges Werkzeug im Business ist.

Felix Thönnessen Logo

Elevator-Pitch als Einleitung für das Interview

Bitte erkläre den Lesenden der AFS-Akademie etwas über euer Unternehmen. Wer bist du? Was tust du? Wer ist eure Zielgruppe? Was sind deine Ziele? Was zeichnet euer StartUp aus?

Ich bin Gründer unserer Firma und beschäftige mich täglich mit der Frage, wie wir ein konkretes Problem für eine klar definierte Zielgruppe wirklich lösen können. Wir entwickeln eine Lösung, die Prozesse vereinfacht, Zeit spart und vor allem eines tut: echten Mehrwert liefern statt nur gut zu klingen.

Unsere Zielgruppe sind Menschen und Unternehmen, die keine Lust mehr auf komplizierte, ineffiziente Lösungen haben und stattdessen pragmatische Ergebnisse wollen. Wir richten uns bewusst an Nutzer, die Qualität schätzen und verstehen, dass gute Lösungen nicht laut sein müssen, sondern funktionieren.

Unser Ziel ist es, unser Produkt nachhaltig im Markt zu etablieren, organisch zu wachsen und langfristig eine Marke aufzubauen, der man vertraut. Nicht schnell reich werden, sondern sinnvoll wachsen.

Was unser Unternehmen auszeichnet, ist der klare Fokus. Wir machen lieber eine Sache richtig als zehn halbgar. Wir hören unseren Nutzern zu, entwickeln iterativ weiter und treffen Entscheidungen nicht aus Ego, sondern aus Überzeugung.

Am Ende geht es uns nicht darum, das nächste Hype Startup zu sein. Sondern eines, das
bleibt.

Hauptfragen zum Unternehmen & der Gründung

In den folgenden Fragen werfen wir einen detaillierten Blick auf die Gründungsgeschichte, die Entwicklung des Startups und die strategischen Entscheidungen dahinter.

Die Gründer berichten dabei offen über Herausforderungen, Erkenntnisse und Meilensteine ihres unternehmerischen Weges.

Erfahrung, Haltung und echte Gründerbegleitung

Du begleitest über 1.000 Gründungen und hast mehr als 15 Jahre Mentoring- Erfahrung. Wie ist es dazu gekommen, dass du von „kleinen Gründern" bis zu Millionen- Unternehmen alles betreust und welches ist dein liebster Typ von Gründer zu begleiten?

Das ist kein geplanter Karriereweg gewesen, sondern eher eine logische Entwicklung. Ich habe früh angefangen, Gründer zu begleiten, die am Anfang standen und Orientierung gebraucht haben. Mit der Zeit kamen automatisch größere Cases dazu, weil sich Ergebnisse rumsprechen. Wer mit kleinen Strukturen sauber arbeitet, kann das auch mit größeren Unternehmen.

Der Unterschied zwischen einer Ein Person Gründung und einem Millionen Unternehmen ist oft gar nicht so groß, wie viele denken. Die Herausforderungen verändern sich, aber die Kernfragen bleiben erstaunlich ähnlich. Klarheit, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und ins Handeln kommen.

Am liebsten begleite ich Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen. Nicht die Lautesten oder die mit den größten Versprechen, sondern die, die bereit sind, ehrlich hinzuschauen, umzusetzen und dranzubleiben. Wenn jemand offen ist für Entwicklung und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, dann ist die Größe des Unternehmens zweitrangig.

Am Ende geht es mir nicht um den Status, sondern um die Haltung. Und die erkennt man ziemlich schnell.

Lernen aus der Höhle der Löwen: Mehr als nur das Produkt zählt

Du warst 4 Jahre bei „Die Höhle der Löwen" als Jury-Mitglied oder Mentor tätig. Was hast du aus dieser Zeit gelernt und wie hat das deine Sichtweise auf Entrepreneurship verändert?

Die Zeit bei Die Höhle der Löwen war extrem lehrreich, weil dort alles komprimiert sichtbar wird. In wenigen Minuten entscheidet sich, ob eine Idee überhaupt eine Chance bekommt. Und genau das schärft den Blick.

Ich habe gelernt, dass es oft gar nicht nur um das Produkt geht. Entscheidend ist, wie jemand seine Idee präsentiert, wie klar die Geschichte ist und ob es gelingt, Vertrauen aufzubauen. Zwei Gründer mit vergleichbaren Lösungen können komplett unterschiedlich wahrgenommen werden, allein durch Auftreten, Struktur und Kommunikation.

Selbstsicherheit und Selbstdarstellung sind dabei keine Oberflächlichkeiten, sondern echte Erfolgsfaktoren. Wer nicht in der Lage ist, seine Idee überzeugend zu erklären und sich selbst zu positionieren, wird es schwer haben, egal wie gut das Produkt ist.

Diese Erfahrung hat meine Sicht auf Entrepreneurship deutlich verändert. Ein starkes Produkt ist wichtig, aber ohne Präsentation, Verkaufskompetenz und die Fähigkeit, Menschen mitzunehmen, bleibt es oft unsichtbar. Unternehmertum bedeutet deshalb nicht nur entwickeln, sondern auch verkaufen und sichtbar werden.

Keynotes, Mentoring & Online-Kurse: Drei Säulen eines ganzheitlichen Unternehmer-Ansatzes

Dein Geschäftsmodell kombiniert Keynote Speaking, Mentoring und Online-Kurse (mit über 50 Expertentipps). Wie kam es zu dieser Kombination und wie ergänzen sich diese drei Säulen?

Für mich ist unternehmerische Entwicklung ein Prozess. Am Anfang bist du selbstständig und arbeitest im Unternehmen. Irgendwann wirst du Unternehmer und arbeitest am Unternehmen. Und später denkst du unternehmerisch über mehrere Beteiligungen und Marken hinweg.

Genau daraus ist diese Kombination entstanden. Keynotes, Mentoring und Online Formate bedienen unterschiedliche Ebenen, greifen aber inhaltlich ineinander. In meinen Vorträgen geht es um Haltung, Perspektivwechsel und Impulse. Im Mentoring arbeite ich tief an Struktur, Strategie und Umsetzung. Die Online Kurse sorgen dafür, dass Wissen skalierbar und für viele zugänglich wird.

Meine Beratung ist heute ein eigenes Branding. Unsere Marketing und Dienstleistungsangebote 2one2 und Tookind laufen bewusst über separate Marken. Das Speaking wiederum über mein persönliches Branding. Das ist kein Zufall, sondern echtes Multibranding mit klarer Trennung der Themen und Zielgruppen.

Viele wissen gar nicht, dass ich parallel auch in anderen Bereichen aktiv bin, unter anderem in Immobilien, Architektur und weiteren Projekten. Genau deshalb sind unterschiedliche Marken wichtig. Sie geben Klarheit nach außen und Fokus nach innen.

Am Ende geht es nicht darum, alles unter einem Namen zu bündeln, sondern die richtigen Themen in die richtigen Strukturen zu bringen.

Felix Thönnessen als Speaker

Infotainment im Mentoring: Mit Humor und Erfahrung zum Unternehmererfolg

Dein Ansatz ist ein Mix aus „Fachwissen, Humor, Erfahrung und rheinischem Unterhaltungswert" – „Infotainment". Wie wichtig ist dir die emotionale Komponente des Mentorings und wie machst du Unternehmertum unterhaltsam?

Die emotionale Komponente ist extrem wichtig. Unternehmertum ist kein rein rationales Thema. Es geht um Entscheidungen, Zweifel, Druck und Verantwortung. Wenn du das ausblendest und nur mit Fachwissen arbeitest, erreichst du die Menschen nicht wirklich.

Humor hilft, Dinge zugänglich zu machen. Er nimmt Schwere raus, schafft Verbindung und sorgt dafür, dass Inhalte hängen bleiben. Ich glaube nicht an Motivation durch Druck, sondern an Klarheit durch Verständnis. Wenn jemand lacht, ist er offen. Und wenn er offen ist, kann Entwicklung passieren.

Unterhaltsam wird Unternehmertum nicht durch Show, sondern durch echte Geschichten. Durch Erfahrungen, die man selbst gemacht hat, inklusive Fehlern. Ich übersetze komplexe Zusammenhänge in Bilder und Situationen, die jeder kennt. Genau das ist für mich Infotainment. Inhalte mit Substanz, aber so verpackt, dass man gerne zuhört und sich wiederfindet.

Am Ende sollen die Menschen nicht nur klüger rausgehen, sondern auch mutiger.

Mentoring für Einzelpersonen und Großunternehmen: Gleiche Mechanik, andere Hebel

Du betreust sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen mit Millionenumsätzen. Unterscheidet sich dein Mentoring-Ansatz fundamental zwischen diesen zwei Gruppen?

Im Kern unterscheidet sich der Ansatz nicht. Die Themen sind erstaunlich ähnlich. Klarheit, Entscheidungen, Verantwortung und Umsetzung.

Der Kontext wird größer, die Hebel werden andere, aber die Mechanik bleibt gleich. Der Unterschied liegt weniger in der Person als im System. Bei größeren Unternehmen geht es stärker um Strukturen, Teams und Prozesse. Bei Einzelpersonen mehr um Fokus und Prioritäten. Das Mentoring passt sich an, nicht die Haltung.

Kundengewinnung und Umsatz: Bewährte Strategien aus eigener Praxis

Du lehrst anderen Unternehmern, „wie sie neue Kunden gewinnen" und „mehr Umsatz durch die richtigen Werbemaßnahmen" machen. Welche dieser Strategien wendest du selbst an und welche Kanäle sind am erfolgreichsten für dich?

Kurz gesagt: Ich mache nichts, was ich nicht selbst teste.

Ich setze stark auf Personal Branding, Content und Vertrauen über Zeit. Sichtbarkeit über Social Media, vor allem Instagram und LinkedIn, kombiniert mit klaren Angeboten und sauberen Calls to Action. Dazu kommen Vorträge, Empfehlungen und strategische Partnerschaften. Klassisch, aber richtig umgesetzt extrem wirksam.

Am erfolgreichsten sind für mich organische Kanäle in Kombination mit klarer Positionierung. Menschen kaufen nicht wegen der besten Anzeige, sondern weil sie das Gefühl haben, zu wissen, wofür ich stehe. Werbung verstärkt das, ersetzt es aber nicht.

Die Strategie dahinter ist simpel. Erst Relevanz aufbauen, dann Reichweite, dann Angebot. Wer versucht, das zu drehen, verbrennt meistens Budget.

Reichweite durch Haltung: Warum SEO und Tools nur Mittel zum Zweck sind

Welche Marketing-Tools und Plattformen nutzt du aktuell, um deine Reichweite zu maximieren und wie wichtig ist SEO für felixthoennessen.de?

Für mich sind Tools zweitrangig. Reichweite entsteht nicht durch Software, sondern durch Haltung. Entscheidend ist, zu relevanten Themen Stellung zu beziehen, gerade dann, wenn sie polarisieren oder unbequem sind.

Ich setze bewusst auf Inhalte, die eine klare Meinung haben. Zu Themen, bei denen sich viele wegducken, Position zu beziehen, erzeugt Aufmerksamkeit, Reibung und am Ende Reichweite. Das funktioniert auch komplett ohne spezielle Gadgets oder ausgefeilte Technik.

SEO ist für felixthoennessen.de wichtig, aber nicht im klassischen Sinne von Keyword Optimierung um jeden Preis. Die Seite ist eher ein Ankerpunkt für Vertrauen, Tiefe und Kontext. Sichtbarkeit entsteht bei mir primär über Content, Persönlichkeit und klare Botschaften. Suchmaschinen folgen guter Relevanz meist automatisch.

Am Ende ist Marketing weniger eine Frage der Tools und viel mehr eine Frage, ob man den Mut hat, etwas zu sagen.

Storytelling als Herzstück: So entstehen authentische Inhalte

Du sprichst von „authentischen Geschichten" und „Storytelling" als dein Kernstück. Wie nutzt du Storytelling in deinem Marketing und auf welchen Kanälen teilst du diese Geschichten (Blog, YouTube, Podcast, Social Media)?

Storytelling ist für mich das zentrale Element meiner Kommunikation. Ich nutze Geschichten, um komplexe Themen verständlich zu machen und eine emotionale Verbindung herzustellen. Statt abstrakter Tipps erzähle ich reale Situationen aus dem Unternehmeralltag, eigene Erfahrungen, Fehler und Lernprozesse.

Im Marketing setze ich Storytelling gezielt ein, um Haltung zu zeigen und Inhalte einzuordnen. Eine gute Geschichte schafft Kontext, macht Entscheidungen nachvollziehbar und sorgt dafür, dass Botschaften hängen bleiben.

Ich spiele diese Geschichten kanalabhängig aus. Auf Social Media kurz, direkt und meinungsstark. Im Blog ausführlicher und erklärender. Auf YouTube und bei Vorträgen persönlicher und lebendiger. Der Kern bleibt immer gleich, nur die Form verändert sich.

Storytelling ist für mich der effektivste Weg, Vertrauen aufzubauen, ohne sich zu verstellen.

Vom Dorfjungen zum 8-stelligen Exit: Lektionen für Haltung und Erfolg

Du beschreibst dich als „schielenden Dorfjungen", der es zum erfolgreichen 8- stelligen Exit schaffte. Wie hat diese Reise dich als Person geprägt und welche Lernlektionen nimmst du daraus für dein Mentoring?

Diese Reise hat mich vor allem geerdet. Ich habe früh gelernt, dass man sich nicht über Äußerlichkeiten oder die Meinung anderer definiert. Über viele Jahre haben Menschen Witze über mein Aussehen gemacht. Das waren keine schönen Erfahrungen, aber sie haben mir eines sehr klar gezeigt: Am Ende kannst du dich nur auf dich selbst verlassen.

Aus diesen Momenten ist eine innere Stärke entstanden. Nicht trotz der Umstände, sondern wegen ihnen. Ich habe gelernt, Verantwortung für mich zu übernehmen, meinen eigenen Weg zu gehen und mich nicht verbiegen zu lassen, um dazuzugehören.

Der Hintergrund als Dorfjunge hat mir zusätzlich Bodenhaftung gegeben. Ich habe nie vergessen, wo ich herkomme. Und auch wenn sich im Außen vieles verändert hat, Erfolg, Autos, Uhren, bleibt der innere Kompass gleich. Respekt, Anstand und Authentizität sind für mich nicht verhandelbar.

Für mein Mentoring heißt das: Ich arbeite nicht an Fassaden, sondern an Haltung. Ich helfe Menschen, ihre eigene Stärke zu erkennen, unabhängig davon, wie sie von außen wahrgenommen werden. Erfolg ist kein Kostüm. Er muss zu dir passen, sonst trägt er dich nicht.

Felix Thönnessen auf dem Founders Summit als Speaker

Warum Unsicherheit und Rückschläge Teil jeder Gründerreise sind

Mit 15+ Jahren Mentoring und Tausenden begleiteten Gründungen – gibt es noch Fragen oder Herausforderungen, die dir „Kopfzerbrechen" bereiten oder bei denen du unsicher bist?

Auf jeden Fall. Diese Fragen hören nie auf. Ich stelle mir ständig die Frage, wie Dinge noch besser werden können. Im eigenen Business genauso wie bei Produkten oder Prozessen. Genau diese Haltung treibt Entwicklung erst an.

Auch nach vielen Jahren erlebe ich Rückschläge. Der Unterschied ist nicht, dass sie verschwinden, sondern wie man damit umgeht. Ich frage mich dann sehr bewusst: Was kann ich daraus lernen und was muss ich verändern, damit es so nicht wieder passiert.

Unternehmensentwicklung ist für mich immer auch Persönlichkeitsentwicklung. Wachstum funktioniert nur, wenn man bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln. Als Unternehmer und als Mensch. Wer glaubt, irgendwann fertig zu sein, bleibt stehen.

Unsicherheit ist dabei kein Makel, sondern ein Zeichen dafür, dass man sich bewegt.

Echt statt Hochglanz: Authentizität als Markenzeichen

Dein rheinischer Unterhaltungswert und dein Humor sind zentral für deine Brand. Wie wichtig ist es dir, „echt" zu sein und dich nicht zu verstellen, auch wenn dich das manchmal unbequem macht?

Extrem wichtig. Ich habe sehr früh verstanden, dass Verstellen vielleicht kurzfristig funktioniert, aber langfristig Vertrauen zerstört. Humor ist für mich kein Stilmittel, sondern Ausdruck von Persönlichkeit. Entweder er passt zu mir oder er wirkt aufgesetzt.

Echt zu sein bedeutet auch, unbequem zu sein. Nicht jedem zu gefallen, klare Meinungen zu haben und Dinge auszusprechen, die nicht immer glatt sind. Genau das filtert. Menschen, die damit nichts anfangen können, sind ohnehin nicht die richtigen.

Für meine Brand heißt das: lieber Ecken und Kanten als Hochglanz. Authentizität ist kein Marketingversprechen, sondern eine Entscheidung. Und die treffe ich jeden Tag neu.

Wenn ich heute neu starten würde: Fokus auf Systeme statt Selbstausbeutung

Wenn du heute neu anfangen würdest – würdest du wieder denselben Weg einschlagen und dich als Keynote Speaker und Mentor positionieren?

Wahrscheinlich nicht eins zu eins. Heute würde ich das Thema Coaching nicht mehr in den Vordergrund stellen. Das funktioniert für mich, weil ich über Jahre eine starke Marke und Vertrauen aufgebaut habe. Wenn ich heute neu starten würde, wäre der Weg ein anderer.

Ich würde stark über KI Tools gehen und mir zuerst ein Business aufbauen, in dem ich operativ nicht der Engpass bin. Beteiligungen an funktionierenden Modellen, bei denen andere das Tagesgeschäft übernehmen, während ich strategisch mitwirke. So entstehen mehrere stabile Standbeine statt eines einzigen.

Mentoring und Speaking würden eher später dazukommen, als Verstärker einer bestehenden unternehmerischen Basis, nicht als Ausgangspunkt. Der Fokus läge klar auf skalierbaren Strukturen und Leverage.

Unternehmertum heißt für mich heute weniger Selbstausbeutung und mehr Systemdenken.

Felix Thönnessen Vortrag

Erfüllung durch Wirkung und wirtschaftlichen Erfolg

Würdest du sagen, dass deine größte Erfüllung darin liegt, anderen zu helfen, oder geht es dir auch um deinen eigenen wirtschaftlichen Erfolg?

Beides. Und ich finde, das schließt sich nicht aus.

Anderen zu helfen erfüllt mich, weil ich sehe, was möglich wird, wenn Menschen klarer denken, bessere Entscheidungen treffen und ins Handeln kommen. Das ist sinnstiftend und genau deshalb mache ich das seit so vielen Jahren.

Gleichzeitig geht es mir auch um wirtschaftlichen Erfolg. Nicht aus Ego, sondern aus Überzeugung. Wirtschaftlicher Erfolg gibt Freiheit, Gestaltungsspielraum und Unabhängigkeit. Und er ist oft die Voraussetzung dafür, überhaupt helfen zu können, ohne sich selbst zu verbrennen.

Für mich entsteht echte Erfüllung dort, wo beides zusammenkommt. Wirkung und Wirtschaftlichkeit. Wer glaubt, sich zwischen Sinn und Erfolg entscheiden zu müssen, denkt
zu kurz.

Marketing mit Kreativität und datenbasierter Optimierung

Analysierst du regelmäßig deine Marketing-KPIs (Conversion Rate, Cost per Lead, ROI) und optimierst basierend auf Daten?

Ja, absolut. Online Marketing ist für mich ein klar iterativer Prozess. Das heißt, in regelmäßigen Zyklen schaue ich mir die relevanten Daten an und ziehe daraus konkrete Schlüsse.

Marketing darf kreativ sein, muss aber spätestens dann messbar werden, wenn es sichtbar wird. Conversion Rates, Cost per Lead oder ROI zeigen sehr schnell, was funktioniert und was nicht. Diese Zahlen sind kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Erst durch diese Analyse weiß ich, wo ich nachschärfen muss, was ich skalieren kann und was ich lieber lasse. Kreativität bringt Aufmerksamkeit, Daten sorgen für Wachstum. Beides gehört zusammen.

Felix Thönnessen: Mentoring mit Herz, Humor und Strategie

Felix Thönnessen hat im Interview seine Haltung und seinen Ansatz greifbar gemacht. Von der Unterstützung kleiner Teams bis zur Zusammenarbeit mit großen Unternehmen wird klar: Nachhaltiger Erfolg entsteht durch Authentizität, klare Prinzipien und saubere strategische Arbeit.

Wir bedanken uns bei Felix für die Transparenz und die spannenden Impulse. Das Gespräch zeigt, dass unternehmerischer Erfolg mehr ist als Zahlen. Es geht um Menschen, Narrative und den Impact, den man damit erzeugt.

Gründer, Unternehmer, Speaker, Storyteller Felix Thönnessen.
Gründer, Unternehmer, Speaker, Storyteller Felix Thönnessen.

KONTAKT:

www.felixthoennessen.de

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