FlaveAir: Wie Nils Stögbauer & Randolph Skrok Genuss neu definieren – nikotinfrei & modular
Im Rahmen unserer Gründerstories hat sich Nils Stögbauer die Zeit genommen, um uns spannende Einblicke in die Entstehung von FlaveAir zu geben. Gemeinsam mit Randolph Skrok erklärt er, wie sie ein modulares, nikotinfreies Genuss-System entwickelt haben, das Menschen unterstützt, ihre Gewohnheiten bewusst zu verändern – leicht, alltagstauglich und stilvoll.

Elevator-Pitch als Einleitung für das Interview
Bitte erkläre den Lesenden der AFS-Akademie etwas über euer StartUp. Wer bist du? Was tust du? Wer ist eure Zielgruppe? Was sind deine Ziele? Was zeichnet euer StartUp aus?
Ich bin Nils Stögbauer, Gründer von FlaveAir – einem Start-up aus NRW, das mit einer ganz persönlichen Mission gestartet ist: Menschen den Ausstieg aus Zigaretten und Vapes zu erleichtern – ganz ohne Nikotin, ohne Rauch, ohne Dampf, aber mit echtem Geschmack und viel Style.
Was wir tun:
FlaveAir, bekannt aus “Die Höhle der Löwen” 2025 ist das erste modulare Genuss-System, das auf 100 % natürliche Aromen setzt – ein wiederverwendbares Genuss- und Lifestyle-Gadget, das die gewohnte Hand-zu-Mund-Routine beibehält, aber komplett auf Suchtstoffe verzichtet. Unser Motto: „Nur Gutes. Nichts Schlechtes.“
Unsere Zielgruppe:
Alle, die sich bewusst(er) mit ihren Gewohnheiten auseinandersetzen wollen – insbesondere Raucher:innen, Vaper:innen und Menschen mit typischen „Bad Habits“ wie Heißhunger, Stressessen oder Nägelkauen. FlaveAir funktioniert überall: im Büro, im Auto, im Flugzeug, im Restaurant, im Gym, im Club, im Büro – #SimplyEverywhere.
Meine Ziele:
Ich möchte gemeinsam mit meinem Team ein System etablieren, das Menschen nicht adhoc veränderen will, sondern unterstützt, neue Wege zu gehen – leicht, alltagstauglich und ohne Druck. Und ich bin überzeugt: Wenn wir mit FlaveAir auch nur ein paar Millionen Zigaretten und Vapes im Jahr ersetzen, haben wir schon Großes erreicht.
Was uns auszeichnet:
- Eine emotionale Gründungsgeschichte (FlaveAir entstand nach dem zu frühen Tod meiner Mutter durch Krebsarten, die sehr start mit Rauchen in Verbindung gebracht werden. Speiseröhren- & später Lungenkrebs)
- Tiefes Verständnis für Psychologie & Gewohnheiten (mein Background: Pädagogik & Verhaltens- und Unternehmenspsychologie, 20 Jahre selbstständiger Unternehmer.)
- Klares Design, große Sortenvielfalt, maximaler Individualisierungsfaktor
- Und: Wir sind keine Zigarette und auch keine Vape – Wir sind FlaveAir!
Hauptfragen zum Unternehmen & der Gründung
Persönliche Motivation hinter der Entstehung von FlaveAir
Persönlicher Antrieb: Nils, du hast deine Mutter 2018 an Speiseröhren- und Lungenkrebs verloren – wie hat dieser private Schmerz konkret zu der Geschäftsidee von FlaveAir geführt? Wann war der Moment, in dem dir klar war, dass du ein Produkt entwickeln musst?
Der Tod meiner Mutter im Jahr 2018 war ein tiefer Einschnitt und zugleich ein Wendepunkt. Sie war jahrzehntelang Raucherin und ist viel zu früh an den Folgen verstorben. Diese Erfahrung war nicht nur schmerzhaft, sondern auch richtungsweisend.
Mir wurde damals klar: Es braucht Alternativen, die nicht nur funktionieren, sondern auch in den Alltag passen – ohne Suchtstoffe, ohne moralischen Zeigefinger, aber mit einem guten Gefühl.
Der eigentliche Moment, in dem die Idee zu FlaveAir Form angenommen hat, war kein einzelner „Aha-Moment“, sondern eher ein Prozess. Je mehr ich mich mit dem Thema Gewohnheiten, Rückfällen und Verzicht beschäftigt habe – auch durch meinen Hintergrund in Pädagogik und Psychologie – desto deutlicher wurde: Wir brauchen keine Verbote, sondern Lösungen.
So entstand der Gedanke, ein Produkt zu entwickeln, das Menschen unterstützt, ihre Routinen zu verändern – nicht durch Verzicht, sondern durch bewussten Genuss. FlaveAir soll eine Zigarette oder Vape nicht 1:1 ersetzen. Für manche mag es genau das werden und das ist auch vollkommen OK, aber darum geht es nicht vorrangig. Vielmehr wollen wir die Denkweise hinter solchen Produkten hinterfragen. Kein Rauch, kein Dampf – aber ein System, das Bewusstsein schafft und für einen gesünderen, reflektierteren Lifestyle steht.
FlaveAir ist kein Entweder-oder-Produkt. Es geht nicht um alles oder nichts, sondern um neue Optionen. Um kleine Schritte, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen – zum Beispiel: in der Bahn, im Büro oder wenn Kinder dabei sind. FlaveAir macht jeden Tag Angebote – und je öfter man es nutzt, desto eher verändert sich auch das Verhalten. Wer seine Gewohnheiten verändern will, braucht etwas in der Hand – und genau da setzen wir an.
Gemeinsame Erfahrung als Fundament für die FlaveAir-Gründung
Gründungspartnerschaft: Ihr kennt euch seit über 20 Jahren und führtet vorher elf Jahre lang ein erfolgreiches Getränkeunternehmen. Wie habt ihr diese Erfahrung genutzt, um FlaveAir zu gründen? Welche Lektionen aus eurem früheren Unternehmen helfen euch jetzt?
Wir drei – Kristin, Randy und ich – bringen ganz unterschiedliche Perspektiven mit, aber eine gemeinsame Basis: Vertrauen, Erfahrung und ein klarer Wertekompass. Randy und ich kennen uns seit über 20 Jahren, haben zuvor mehr als ein Jahrzehnt gemeinsam ein Getränkeunternehmen aufgebaut und erfolgreich geführt. Diese Zeit war für uns in vielerlei Hinsicht prägend – operativ, strategisch, aber auch menschlich.
Gerade im FMCG-Konsumgüterbereich lernt man sehr schnell, wie wichtig Markenaufbau, Zielgruppenverständnis, Produktpositionierung und verlässliche Lieferketten sind. Genau dieses Wissen konnten wir direkt auf FlaveAir übertragen.
Eine der wichtigsten Lektionen: Ein gutes Produkt allein reicht nicht. Es geht immer auch um Emotionalität, um Haltung, um Sichtbarkeit und darum, wie nah ein Produkt wirklich am Menschen ist. Unsere Erfahrung hilft uns, schneller Entscheidungen zu treffen, klarer zu priorisieren und professionell zu skalieren – ohne den emotionalen Kern unserer Idee zu verlieren. Wir wussten, dass wir FlaveAir nicht „irgendwie“ machen wollen, sondern richtig. Mit allem, was dazugehört: Qualität, Design, Systematik und einer starken Geschichte dahinter.
Von der Idee zur marktreifen Innovation
Produktentwicklung: Wie lange habt ihr an der Entwicklung von FlaveAir gearbeitet, bevor ihr das Produkt auf den Markt gebracht habt? Welche technischen Herausforderungen musstet ihr überwinden?
Wir haben viele Jahre an FlaveAir gearbeitet und über zwei Jahre dann sehr intensiv – von der ersten Idee bis zum marktreifen Produkt. Dabei ging es nicht nur um das Design oder den Geschmack, sondern vor allem um die technische Umsetzung eines Systems, das vollständig ohne Dampf, Nikotin oder Akku funktioniert – und trotzdem ein echtes Geschmackserlebnis erzeugt.
Eine der größten Herausforderungen war, die Luftführung so zu gestalten, dass sie angenehm, gleichmäßig und aromatisch funktioniert – ganz ohne aktive Elektronik oder chemische Zusatzstoffe. Dazu kam die Entwicklung der modularen Bauteile: Sie sollten hochwertig, langlebig, leicht zu reinigen und optisch ansprechend sein – und gleichzeitig intuitiv zusammensetzbar und modular.
Besonders anspruchsvoll war die Abstimmung der Aroma-CAPs: Die Aromen müssen gut genug sein, um über die Atemluft wahrgenommen zu werden, aber gleichzeitig so natürlich und verträglich, dass sie höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Dafür arbeiten wir ausschließlich mit zertifizierten deutschen Partnerbetrieben, die auch Lebensmittel- und Pharmaprodukte beliefern.
Am Ende war es ein Zusammenspiel aus Technik, Sensorik und Psychologie – und genau das macht FlaveAir so besonders.

Zielgruppenverständnis als Basis für bewusstes Konsumverhalten
Zielgruppe und Positionierung: FlaveAir richtet sich an Menschen, die vom Rauchen oder Vapen weg möchten oder Heißhunger bekämpfen wollen. Wie habt ihr diese Zielgruppe identifiziert und validiert? Gibt es noch weitere Zielgruppen, die ihr erschließen möchtet?
Unsere Zielgruppe war von Anfang an klar definiert: Menschen, die ihre bestehenden Konsumgewohnheiten hinterfragen – insbesondere Raucher:innen und Vaper:innen, die bewusst reduzieren oder aussteigen möchten. Aber auch Personen, die mit Heißhunger, Stressverhalten oder anderen klassischen „Bad Habits“ kämpfen, finden in FlaveAir eine unterstützende, alltagstaugliche Alternative.
Die Validierung erfolgte über mehrere Etappen: qualitative Testgruppen, Einzelinterviews, iteratives Produktfeedback – und nicht zuletzt durch persönliche Erfahrungen im eigenen Umfeld. Wir haben früh gesehen, dass viele Menschen nicht auf den Geschmack verzichten wollen, wohl aber auf die negativen Begleiterscheinungen. FlaveAir trifft genau diesen Nerv: bewusst konsumieren statt zwanghaft ersetzen.
Langfristig sehen wir Potenzial in weiteren Zielgruppen – etwa bei Menschen, die Wert auf Mindfulness, Design, Nachhaltigkeit oder bewussten Konsum legen, aber bisher keinen funktionalen Begleiter für typische Alltagssituationen gefunden haben. Unser Ansatz ist kein medizinisches Versprechen, sondern ein Lifestyle-Angebot mit klarer Haltung: weg vom „Entweder-Oder“, hin zum bewussten „Warum nicht mal anders?“.
Flexibles Genuss-System durch durchdachte Modularität
Das modulare System: Das Herzstück von FlaveAir ist die Kombination aus Base, Top und Aroma-Cap mit über 40 Geschmacksrichtungen. Wie seid ihr auf dieses Modularitäts-Konzept gekommen? Was sind die Vorteile für eure Kunden?
Die Idee zur Modularität war kein Zufall, sondern eine logische Konsequenz aus unserem Anspruch: Wir wollten ein System schaffen, das sich an den Menschen anpasst – nicht umgekehrt und immer wieder neu. Je nach Tagesform, nach Lust- und Laune. Deshalb haben wir FlaveAir von Anfang an als modulares Produkt gedacht, bestehend aus drei Kernkomponenten: BASE, TOP und Aroma-CAP.
Inspiriert hat uns dabei die Art und Weise, wie Nutzer:innen heutzutage Produkte erleben und gestalten möchten: individuell, flexibel, alltagstauglich. Die Kombination aus austauschbarem Mundstück (TOP), langlebigem Grundkörper (BASE) und dem Herzstück – unseren Aroma-CAPs – ermöglicht genau das.
Die Vorteile für unsere Kund:innen liegen auf der Hand: Sie können nicht nur regelmäßig zwischen über 40 Geschmacksrichtungen wählen, sondern auch Farben, Styles und Anwendungssituationen flexibel kombinieren. Das macht FlaveAir nicht nur zu einem praktischen, sondern auch zu einem sehr persönlichen Produkt.
Darüber hinaus fördert die Modularität die Nachhaltigkeit – denn nur die CAP wird regelmäßig gewechselt, während die Hardware wiederverwendbar und leicht zu reinigen ist. FlaveAir ist damit nicht nur ein alternatives Genussprodukt, sondern auch ein bewusst gestaltetes System mit Anspruch auf Alltagstauglichkeit, Individualisierung und Langlebigkeit. Ergänzt wird das modulare System durch unser FlaveAir CASE – ein speziell entwickeltes Aufbewahrungssystem für unterwegs. Es schützt die Komponenten, ist hygienisch, stylisch und mit wenigen Handgriffen geöffnet oder verstaut. Das passende COVER rundet das Ganze farblich ab: rutschfest, robust und individuell anpassbar. So wird aus einem funktionalen System ein echter Alltagsbegleiter – dezent, hochwertig und absolut #SimplyEverywhere.
Höchste Qualität durch natürliche Aromen und zertifizierte Partner
Natürliche Aromen und Zertifizierungen: Alle Aromen sind vegan, halal und zertifiziert nach IFS-Standard. Wie wichtig war euch diese Qualitätssicherung von Anfang an? Wie findet ihr die richtigen Partner für die Aromabeschaffung?
Qualität und Sicherheit standen bei FlaveAir von Anfang an nicht zur Diskussion – sie waren Voraussetzung. Wir arbeiten mit natürlichen Aromen, die tagtäglich über die Atemluft wahrgenommen werden. Da ist es für uns selbstverständlich, dass wir nur mit Partnern zusammenarbeiten, die höchste Standards erfüllen. Alle unsere Aromen sind vegan, halal, allergenfrei und nach IFS-Standard zertifiziert – und damit auch für besonders sensible Zielgruppen geeignet.
Die Auswahl unserer Lieferanten und Hersteller war ein sorgfältiger Prozess. Wir haben früh entschieden, ausschließlich mit deutschen oder in Deutschland produzierenden Unternehmen zusammenzuarbeiten, die Erfahrung in der Herstellung von Lebensmittelaromen auf höchstem Qualitätsniveau haben – viele davon beliefern auch die Lebensmittel- oder Pharmabranche.
Dabei ist es nicht nur die Zertifizierung, die zählt, sondern auch das Verständnis für die Anforderungen eines innovativen Produkts wie FlaveAir: stabile Qualität, sensorische Präzision, sichere Verarbeitung – und ein gemeinsames Verständnis für Verantwortung in der Lieferkette.
Kurz gesagt: Wir wollten kein gutes Gefühl vermarkten, sondern eines herstellen. Und das geht nur mit Partnern, denen Qualität genauso wichtig ist wie uns.

Strategischer Schritt: FlaveAir bei „Die Höhle der Löwen“
Die Höhle der Löwen: Ihr habt euch bewusst für die TV-Show entschieden. Warum war dieser Schritt strategisch wichtig für FlaveAir? Wie habt ihr euch auf den Pitch vorbereitet?
Die Entscheidung, uns bei Die Höhle der Löwen zu bewerben, war ganz bewusst und strategisch geplant. FlaveAir ist ein erklärungsbedürftiges Produkt mit großem gesellschaftlichem Potenzial – aber es braucht Sichtbarkeit und Vertrauen. Die Plattform der VOX-Gründershow erreicht Millionen Menschen und bietet nicht nur Reichweite, sondern auch die Möglichkeit, die persönliche Geschichte und die Idee hinter dem Produkt authentisch zu vermitteln.
Für uns war klar: Wenn wir den Genuss- Rauch- und Vaping-Markt mit einer echten Alternative aufmischen wollen, dann braucht es nicht nur ein innovatives Produkt, sondern auch ein starkes mediales Signal. Die Höhle der Löwen war für uns die Bühne, um zu zeigen, dass es möglich ist, ein Lifestyle-Produkt zu entwickeln, das Genuss neu denkt – ohne Schadstoffe, ohne Suchtpotenzial, aber mit Haltung.
Die Vorbereitung auf den Pitch war intensiv. Über mehrere Monate hinweg haben wir an jedem Detail gearbeitet – vom Feinschliff des Produkts über neue Sorten und Verpackungen bis hin zur klaren Kommunikation unserer Vision. Parallel dazu gab es zahlreiche Pitch-Trainings, inhaltliche Proben und Feedbackrunden.
Aber mindestens genauso wichtig war die mentale Vorbereitung: Unser Ziel war es, bei allem Lampenfieber vor allem eins zu bleiben – wir selbst. Echt, überzeugend und mit Leidenschaft. Denn FlaveAir ist kein reines Businessmodell. Es ist eine persönliche Geschichte, ein gesellschaftliches Angebot – und ein Statement für Veränderung.
Gezielte Finanzierung für Wachstum und Markenaufbau
Finanzierung und Kapitalverwendung: Mit 150.000 Euro für 15% der Anteile hattet ihr eine konkrete Vorstellung. Wie wollt ihr dieses Kapital konkret in Marketing und Vertrieb investieren? Wie wurde der Firmenwert von 850.000 Euro berechnet?
Die Bewertung von 850.000 Euro spiegelt den bisherigen Entwicklungsaufwand, das skalierbare Geschäftsmodell sowie das Potenzial der Marke wider. Das Kapital soll gezielt in den Markenaufbau, Vertrieb und ausgewählte Marketingmaßnahmen fließen – insbesondere dort, wo wir das Produkt und seine Anwendung erklären und emotional erlebbar machen können. Unser Fokus liegt dabei klar auf Sichtbarkeit, Reichweite und einem professionellen Markteintritt.
Einzigartige Positionierung im Markt für bewussten Genuss
Marktposition und Wettbewerb: Wie unterscheidet sich FlaveAir konkret von Alternativen wie klassischen Nikotinersatzpräparaten, Vapes oder Kaugummi? Wer sind eure Konkurrenten und wie positioniert ihr euch gegen diese?
FlaveAir ist weder ein medizinisches Nikotinersatzpräparat noch ein klassisches Vape-Produkt. Wir verzichten vollständig auf Nikotin, Dampf, Rauch, Zucker oder chemische Wirkstoffe – und setzen stattdessen auf ein modulares System mit natürlichen Aromen in Lebensmittelqualität.
Im Vergleich zu Vapes gibt es bei FlaveAir keine Hitze, keine Inhalation in die Lunge und keine potenziellen Schadstoffe. Gegenüber Kaugummis oder Lutschpastillen bieten wir ein multisensorisches Erlebnis, das gezielt die gewohnte Hand-zu-Mund-Routine aufgreift – eine zentrale Komponente bei Rauch- oder Snackverhalten.
Unsere Wettbewerber kommen aus unterschiedlichen Richtungen: Vapes, Nikotinpflaster, Tabakerhitzer oder auch Mindfulness-Produkte. Wir positionieren uns dazwischen – als Lifestyle-orientierte, schadstofffreie Alternative, die nicht belehrt, sondern begleitet und überall anwendbar und erlaubt ist!
FlaveAir ist kein Ersatzprodukt, sondern eine bewusste Entscheidung für etwas Neues. Kein „entweder oder“ – sondern ein „ab jetzt geht’s auch so“. Für den einen permanent, für den anderen situativ. Jeder wie er mag 😉
Visionäres Wachstum und internationale Expansion
Langfristiges Wachstum: Was ist euer Vision für FlaveAir in den nächsten 3 bis 5 Jahren? Plant ihr eine internationale Expansion? Welche Märkte interessieren euch besonders?
Unsere Vision für FlaveAir ist klar: Wir wollen das Thema „bewusster Genuss“ neu definieren und mit unserem System eine echte Alternative etablieren, die sich langfristig im Alltag der Menschen verankert.
In den nächsten 3 bis 5 Jahren sehen wir FlaveAir als relevante Marke im Bereich „Habit Change & Lifestyle“ – im Handel, im Onlinevertrieb, in Club- Gastronomie- und Hotelgewerbe und überall dort, wo aktuell noch Zigaretten und Vapes dominieren. Parallel dazu arbeiten wir an der Internationalisierung: FlaveAir ist als Marke und Produkt von Anfang an auch international gedacht und europaweit marken- und designrechtlich geschützt.
Besonders im Blick: der deutschsprachige Raum, Benelux, Skandinavien und mittelfristig auch Südeuropa. Märkte also, in denen das Bewusstsein für gesunden Lifestyle, Design und Individualität besonders ausgeprägt ist – und die nach schadstofffreien Alternativen suchen, die nicht wie Verzicht wirken, sondern wie Entscheidung.

Fragen zu SEO, Online Marketing & Tools
Authentisches Storytelling als Kern der Content-Strategie
Content Marketing und Storytelling: Wie nutzt ihr die emotionale Geschichte hinter FlaveAir (dein persönlicher Trauerprozess und die Mission) in eurer Content-Marketing-Strategie? Über welche Kanäle erzählt ihr diese Geschichte?
Wir haben die Geschichte bei „Die Höhle der Löwen“ bewusst erzählt – weil sie erklärt, warum es FlaveAir überhaupt gibt. Gleichzeitig möchten wir sie im Content-Marketing nicht überstrapazieren. Auf Social Media greifen wir sie nur sehr reduziert auf, um Raum für weitere Perspektiven zu lassen: für Alltag, Anwendung, Design – und das, was FlaveAir für unsere Nutzer:innen bedeutet.
FlaveAir hat noch so viel mehr Storytelling: Vom Designprozess bis zur Aromenvielfalt, vom modularen Aufbau bis zur Idee eines neuen Lifestyle-Systems. Aber klar ist auch: Die persönliche Geschichte und die emotionale Motivation dahinter bleiben immer Teil dessen, was uns antreibt.
Social-Media-Präsenz für Reichweite und Alltagsnähe
Social-Media-Strategie: Auf Instagram findet man die FlaveAir-Crew. Welche Plattformen sind für euch am wichtigsten? Wie erstellt ihr Inhalte, die bei eurer Zielgruppe resonieren – beispielsweise bei Personen, die mit Rauchen aufhören möchten?
META, TikTok und YouTube sind aktuell unsere wichtigsten Plattformen – hier zeigen wir FlaveAir als stylisches Lifestyle-System, das im Alltag funktioniert. Unser Content richtet sich bewusst nicht belehrend an Raucher:innen, sondern inspiriert mit Leichtigkeit, Humor und Alltagstauglichkeit. Wir zeigen: Es muss nicht immer Rauch oder Dampf sein – es geht auch anders. Besser. #SimplyEverywhere
SEO-Strategie für Sichtbarkeit und organisches Wachstum
Suchmaschinenoptimierung (SEO): Welche Keywords und Suchbegriffe sind für euch am wichtigsten? Wie optimiert ihr eure Website flave-air.com für organische Suchanfragen? Wo seht ihr euch in der Google-Suchergebnis-Landschaft für Begriffe wie „Rauchalternative" oder „nikotinfreier Genuss"?
Unsere SEO-Strategie ist langfristig angelegt: Wir fokussieren uns auf Begriffe wie „rauchfreie Alternative“, „nikotinfreier Genuss“, „Aufhören mit Vapen“, aber auch auf Lifestyle-orientierte Suchanfragen wie „gesunde Gewohnheiten“ oder „flavoured air“.
Unsere Website flave-air.com ist technisch entsprechend aufgestellt – von klaren Landingpages bis hin zu strukturierter Keyword-Optimierung. Wir arbeiten aktuell daran, uns im organischen Ranking gezielt bei Suchbegriffen wie „Rauchalternative“ oder „natürliche Aromen inhalieren“ zu positionieren – mit dem Ziel, FlaveAir mittelfristig als eigene Kategorie im Bewusstsein der Nutzer:innen zu etablieren.
Aufbau einer engagierten Community und glaubwürdiger Kooperationen
Community Building und Influencer: Plant ihr Kooperationen mit Influencern oder Gesundheits-Experten? Wie baut ihr eine Community von Menschen auf, die FlaveAir-Fans sind und eure Botschaft teilen?
Ja, absolut – Community-Aufbau ist für uns zentral. Wir setzen dabei auf echte Menschen, die sich mit unserer Mission identifizieren – vom Ex-Raucher bis zur bewussten Genießerin. Erste Kooperationen mit Influencern laufen bereits, auch aus dem Gesundheits- und Lifestyle-Bereich.
Entscheidend ist für uns: Glaubwürdigkeit vor Reichweite. Unsere Botschaft funktioniert nur, wenn sie ehrlich erzählt wird. Deshalb setzen wir auf langfristige Partnerschaften, User-generated Content und direkte Interaktion – von der DMs bis zur Story-Repost-Kultur. So entsteht eine Community, die nicht nur konsumiert, sondern mitgestaltet.
Optimierte Customer Journey für nahtlose Conversion
Conversion und Customer Journey: Von der Awareness über Interest bis zur Konversion – wie strukturiert ihr eure Marketing-Funnel? Welche Tools nutzt ihr, um die Customer Journey zu tracken und zu optimieren?
Unsere Marketing-Funnel orientieren sich klar an den Phasen Awareness – Interest – Consideration – Conversion – Loyalty. Wir kombinieren Performance-Kampagnen mit starkem Storytelling und nutzen Tools wie Meta Ads Manager, Google Analytics 4, Shopify-Insights und Hotjar, um die Nutzerwege auf unserer Seite zu analysieren, Engpässe zu erkennen und laufend zu optimieren. Aber wir sind und bleiben aktuell ein Start-Up und müssen auch langsam und organisch in diesen Dingen (nach)wachsen. Besonders wichtig ist uns ein nahtloses Erlebnis vom ersten Kontaktpunkt bis zum Kaufabschluss – mit klaren Botschaften, direkter Ansprache und emotionalen Touchpoints entlang der Journey. Unsere Conversion-Strategie basiert dabei auf Vertrauen, Design und Verständlichkeit – denn FlaveAir ist erklärungsbedürftig, aber kein Nischenprodukt.

Persönliche Fragen an die Gründer
Tagesablauf und Aufgabenverteilung im Gründerteam
Alltagsroutine als Unternehmer: Wie sieht euer typischer Tag aus? Wie verteilt ihr Aufgaben zwischen Nils, Randolph und Kristin? Wer kümmert sich um welche Bereiche?
Im Gründerteam von FlaveAir bündeln wir drei sehr unterschiedliche, aber perfekt aufeinander abgestimmte Kompetenzen – und genau das prägt auch unseren Arbeitsalltag. Nils bringt als langjähriger Unternehmer und studierter Pädagoge mit Psychologie-Schwerpunkt die strategische Markenführung, Produktentwicklung und das Storytelling in die tägliche Arbeit ein – vom Businessplan bis zur Kommunikation mit Medien, Partnern und Kunden.
Kristin verantwortet als kreative Seele von FlaveAir das gesamte Design, die Markenidentität, Markting-Maßnahmen, das Packaging und die visuelle Kommunikation – von der Produktgestaltung bis zum Look & Feel unserer Social-Media-Kanäle.
Randolph, von allen „Randy“ genannt, steuert als Steuerberater mit großer Kanzleierfahrung sämtliche kaufmännischen Prozesse, rechtliche Themen, Finanzplanung sowie das Controlling – und bringt seine langjährige Erfahrung als Start-up-Begleiter täglich mit ein.
Unser Alltag ist dabei alles andere als klassisch. Mal stehen Drehs, Messen oder Verpackungsprozesse im Fokus, mal tiefgehende Strategie-Workshops mit dem Investorenteam. Wir arbeiten sehr eng verzahnt – und manchmal eben auch nachts oder am Wochenende. Aber genau das macht’s aus: FlaveAir ist nicht nur Job, sondern echte gemeinsame Mission.
Bewusster Ausgleich und gelebte Work-Life-Balance
Work-Life-Balance: Wie wichtig ist euch ein Ausgleich zur Gründungsarbeit? Praktiziert ihr selbst das, was ihr predigtl – also bewussten Genuss ohne Reue?
Absolut. Gerade als Gründer:innen leben wir in einem Spannungsfeld aus 24/7-Verfügbarkeit, kreativen Höhenflügen und operativem Druck. Umso wichtiger ist für uns der bewusste Ausgleich – körperlich wie emotional.
Kristin und ich sind nicht nur Founder, sondern auch Eltern von drei Kindern. Unsere Kids wachsen also ganz selbstverständlich mit dem Unternehmertum auf – erleben mit, was es heißt, Verantwortung zu tragen, Ideen großzudenken und auch mal durchzuhalten, wenn es schwierig wird. Aber sie geben uns gleichzeitig auch unglaublich viel Kraft. Und wir achten bewusst darauf, dass Familienzeit nicht zu kurz kommt – sei es beim gemeinsamen Bowling, bei Ausflügen oder einfach einem freien Wochenende auch mal ganz ohne Termine. Ich persönlich laufe 3–4 Mal pro Woche jeweils mindestens 10 bis 15 Kilometer. Das hilft mir nicht nur körperlich, sondern auch mental, um klar zu bleiben. Viele unserer besten Ideen sind genau dabei entstanden. Denn am Ende gilt für uns auch: Nur wer selbst im Gleichgewicht ist, kann mit vollem Fokus gestalten.
Herausforderungen meistern und aus Fehlern lernen
Misserfolge und Lehren: Welcher war euer größtes Scheitern oder eine größte Herausforderung bei der Entwicklung und Markteinführung von FlaveAir? Was habt ihr daraus gelernt?
Wir bei FlaveAir sehen uns nicht als Besserwisser oder Klugschei$er – ganz im Gegenteil: Wir lernen jeden Tag dazu. Die größte Herausforderung war und ist, ein komplett neues Produkt in eine Welt zu bringen, die geprägt ist von Nikotin, Rauch, Dampf und alten Gewohnheiten. Ob technische Stolpersteine, Sortenentwicklung oder Kommunikationsfragen – es waren viele kleine Learnings, kein großer Knall.
Was wir daraus mitgenommen haben? Offen bleiben. Zuhören. Feedback ernst nehmen. Und: Sich nie zu schade sein, Dinge nochmal neu zu denken. Denn FlaveAir ist kein fertiges Produkt – es ist ein Prozess. Und genau darin liegt unsere Stärke.
Inspiration, Mentoren und prägende Einflüsse
Inspiration und Mentoren: Gibt es Gründer, Unternehmer oder Mentoren, die euch inspiriert haben? Welche Bücher oder Ressourcen haben euch geprägt?
Wir lassen uns von vielen Menschen und Perspektiven inspirieren – ganz bewusst auch außerhalb der Start-up-Bubble. Persönlich haben uns Formate wie „Die Höhle der Löwen“ schon lange begeistert – weil sie zeigen, dass Mut, Haltung und gute Ideen einen Unterschied machen können. Im Alltag sind es aber oft nicht „große Namen“, sondern echte Begegnungen, ehrliches Feedback und kluge Fragen, die uns weiterbringen. Und natürlich unsere Kinder – sie sind nicht nur unsere schärfsten Kritiker, sondern oft auch unsere besten Berater.
Persönlicher Erfolg und gesellschaftlicher Impact
Zukunftsträume: Was wäre für euch persönlich ein Erfolg, der über finanzielle Metriken hinausgeht? Welcher Impact wollt ihr mit FlaveAir erreichen – welche Menschen wollt ihr damit helfen?
FlaveAir war von Anfang an mehr als ein Business-Case – es ist eine Herzensangelegenheit. Für uns ist Erfolg dann erreicht, wenn Menschen sagen: „Dank FlaveAir habe ich es geschafft, meine Routinen zu ändern – ohne Zwang, sondern mit Freude.“
Wir wollen ein System etablieren, das Genuss neu definiert, ein echter GameChanger – ganz ohne Rauch, ohne Dampf, ohne Suchtstoffe. Ein System, das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger arbeitet, sondern Angebote macht. Für alle, die bewusst leben möchten – egal ob beim Rauchausstieg, zur Stressbewältigung oder als smarter Begleiter im Alltag.Wenn wir mit FlaveAir auch nur einen Bruchteil der Menschen erreichen, die bisher dachten: „Ich komm da nie raus“, dann haben wir schon viel gewonnen. Genau das ist unser größter Antrieb – und der Grund, warum wir jeden Tag mit so viel Leidenschaft an diesem Produkt arbeiten.

Schnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zur Gründerpersönlichkeit
Hast du schon mal selbst geraucht und kennst daher das Ritual hautnah?
Nein, aber ich war der einzige Nichtraucher in meiner Familie.
Glaubst du, dass emotionale Geschichten ein wichtiger Treiber für Unternehmenserfolg sind?
Ja
War die Höhle der Löwen dein erstes Mal, dich einer großen öffentlichen Kritik auszusetzen?
Nein
Glaube ich, dass die Hand-Mund-Routine so präsent ist in der Menschheit, dass FlaveAir universal funktionieren kann?
Ja
Hast du Pläne, mit Ralf Dümmel (oder einem anderen Investor) tatsächlich einen Deal abzuschließen, oder seid ihr auch offen für andere Wege?
Ja, als Unternehmer sollte man immer offen bleiben.
Schnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zum Online Marketing und SEO
Nutzt ihr aktuell Google Ads oder bezahlte Werbung für FlaveAir?
Ja, aber noch sehr reduziert.
Habt ihr bereits eine konkrete SEO-Strategie für die Suchbegriffe „Rauchstopp-Hilfe“ oder „Vape-Alternative“?
Nein, gerade in Entwicklung.
Plant ihr, einen Blog auf eurer Website zu starten, um organischen Traffic aufzubauen?
Ja
Arbeitet ihr mit einem Influencer oder Content Creator zusammen, um eure Reichweite zu erhöhen?
Ja
Habt ihr bereits Daten analysiert, wie eure Zielgruppe (Raucher, Nascher, Stressesser) online nach Lösungen sucht?
Wird gerade erarbetiet.
FlaveAir: Genuss neu gedacht – bewusst, modular, schadstofffrei
Mit Leidenschaft, Erfahrung und persönlicher Motivation haben uns Nils Stögbauer und Randolph Skrok einen faszinierenden Einblick in die Welt von FlaveAir gegeben. Von der emotionalen Gründungsgeschichte bis hin zum modularen Lifestyle-System zeigt ihre Story, wie man Genuss, Design und bewusste Lebensentscheidungen vereint.
Wir danken Nils und Randolph herzlich für ihre Offenheit und die inspirierenden Einblicke in die Gründerreise von FlaveAir. Ihre Geschichte beweist: Mit Mut, klaren Werten und Innovationsgeist lassen sich Märkte verändern – und gleichzeitig echte Mehrwerte für Menschen schaffen.

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