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FREDZ: Wie ein herzhafter Snack den Proteinmarkt aufmischt

Von der Idee in der Küche zur Auszeichnung beim „Food & Life“-Award: Mit FREDZ bringt Gründer Helmut Franceschini herzhafte, vegane Proteinsnacks in ein süß dominiertes Marktumfeld – mutig, nachhaltig und ganz ohne Kompromisse.

FREDZ: Wie ein herzhafter Snack den Proteinmarkt aufmischt
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Im Rahmen unserer Gründerstories hat sich Helmut Franceschini, Gründer von FREDZ, Zeit genommen, um mit uns über seine unternehmerische Reise zu sprechen. Im Interview erzählt er, wie aus einer Küchenidee ein herzhafter Proteinsnack wurde – und welche Herausforderungen, Learnings und Erfolge ihn bis hierhin begleitet haben.

Logo FREDZ

Elevator-Pitch als Einleitung für das Interview

Bitte erkläre den Lesenden der AFS-Akademie etwas über euer StartUp. Wer bist du? Was tust du? Wer ist eure Zielgruppe? Was sind deine Ziele? Was zeichnet euer StartUp aus?

Mit FREDZ bringt Gründer Helmut Franceschini eine neue Snack-Kategorie auf den Markt: natürliche, veggy-basierte Protein-Snacks ohne Zucker und ohne süße Dattelpaste – gemacht für sportlich-aktive Menschen, die genug von pappigen Riegeln haben.

Produziert wird sozial und regional in Südtirol, vertrieben über Wien – mit klarer Vision: ein „House of Brands“ für ehrliche, nachhaltige Ernährung. Im Interview spricht Helmut über die Gründung, Herausforderungen und warum echtes Feedback oft aus der eigenen Küche kommt.

Hauptfragen zum Unternehmen & der Gründung

In den folgenden Fragen werfen wir einen detaillierten Blick auf die Gründungsgeschichte, die Entwicklung des Startups und die strategischen Entscheidungen dahinter.

Die Gründer berichten dabei offen über Herausforderungen, Erkenntnisse und Meilensteine ihres unternehmerischen Weges.

Von der Marktlücke zur Mission: Wie die Idee für FREDZ VeggyTwins entstand

Helmut, du hast 2023 SNACKNX gegründet und nach 1,5 Jahren Entwicklungszeit im Februar 2025 die ersten FREDZ VeggyTwins auf den Markt gebracht. Was war der konkrete Auslöser für die Idee, herzhafte Protein-Snacks zu entwickeln, während der Markt von süßen Alternativen überschwemmt wird?

Ich war als Business Developer im Food-Bereich tätig und hatte dadurch einen guten Überblick über den Markt. Dabei ist mir aufgefallen, dass Protein-Snacks fast ausschließlich süß sind – oft stark verarbeitet, pappig, einfach nicht das, was man sich nach dem Training oder im Alltag wirklich wünscht. Gemüse als Zutat? Komplett außen vor.

Ich habe dann mit vielen sportlich-aktiven Menschen in meinem Umfeld gesprochen – und der Wunsch nach einer natürlichen, herzhaften Alternative war sofort da. Das Feedback war durchweg positiv, gerade weil es so etwas bisher einfach nicht gab.

Also haben wir es ausprobiert: Erst zu Hause in der eigenen Küche, dann mit einem Produzenten – und so ist der erste gemüsige Proteinsnack entstanden.

Zwischen Wien und Südtirol: Zwei Standorte, eine strategische Verbindung

Die Geschäftsführung erfolgt aus Wien, obwohl du aus Südtirol stammst. Warum hast du dich bewusst für Wien als Firmensitz entschieden, und welche Rolle spielt Südtirol dennoch in eurer Unternehmensstrategie?

Die Entscheidung, in Wien bzw. Österreich zu gründen, war eine pragmatische: Wir hatten hier bereits drei Firmen aufgebaut und wussten, wie der Hase läuft. In Italien ist der Gründungsprozess deutlich komplexer, zeitintensiver und teurer.

Südtirol spielt trotzdem eine wichtige Rolle, weil es seit einigen Jahren wieder mein Lebensmittelpunkt ist. Mit seinen rund 600.000 Einwohnern ist es ein idealer Testmarkt – klein, überschaubar und trotzdem voll ausgestattet: Alle relevanten Vertriebskanäle lassen sich hier abbilden, und das bei einem vergleichsweise schlanken Budget.

Die Erkenntnisse aus Südtirol nutzen wir dann, um sie skaliert in größeren Märkten wie Österreich oder Deutschland umzusetzen.

Erfahrung trifft Start-up-Spirit: Wie Investor Wolfgang Hötschl SNACKNX stärkt

Mit Wolfgang Hötschl, dem ehemaligen CEO der Intersnack-Group Kelly, habt ihr einen echten Branchenexperten als Investor gewonnen. Wie kam diese Partnerschaft zustande, und welchen strategischen Mehrwert bringt er neben dem Investment mit?

Wolfgang ist ein echtes Urgestein im österreichischen Snacking-Markt. Er hat Kelly entscheidend mitgeprägt – dahinter steckt enorm viel Erfahrung.

Für mich persönlich ist er wie ein Mentor. Er steht mir zur Seite, wenn wichtige Entscheidungen anstehen oder ich unsicher bin. Besonders wertvoll ist sein klarer Blick aufs große Ganze – auf Marke, Produkt, Sales und Struktur. Genau das fehlt uns manchmal im dynamischen Start-up-Alltag, wo man sich leicht im Tagesgeschäft verliert. Und er motiviert, wenn es mal harte Zeiten sind.

Genau das ist sein eigentliches Investment: Er hilft uns, teure Fehler zu vermeiden – nicht alle, aber die richtig teuren. Und auch wenn wir mal falsch liegen: Das gehört dazu. Denn aus diesen Erfahrungen wachsen wir.

FREDZ Veggy Twins

Gezieltes Wachstum statt Größenwahn: Warum SNACKNX auf smartes Funding setzt

Ihr habt euch bewusst für ein mittleres sechsstelliges Investment entschieden. Warum habt ihr nicht auf größere Funding-Runden gesetzt, und wie plant ihr das weitere Wachstum zu finanzieren?

Die Größe einer Funding-Runde ist immer im Verhältnis zum Status des Unternehmens zu sehen. In unserem Fall haben wir das Investment in einer sehr frühen Phase erhalten – mit einem handgemachten Prototypen und einem groben Konzept. Also klassisch Pre-Seed.

Für diese Phase war das Investment im Verhältnis zu den abgegebenen Anteilen sehr fair. Unser Investor ist ein strategischer Partner, der uns nicht nur finanziell, sondern vor allem operativ unterstützt – insbesondere in Logistik und Fulfillment. Er öffnet uns auch wichtige Vertriebskanäle.

Wir haben auch Gespräche mit VCs geführt. Das Interesse an der Idee war da – aber viele waren erst ab konkretem Umsatz und belastbarem Track Record bereit zu investieren.

Unser Plan ist es jetzt, gebootstrapt weiterzuwachsen, erste Erfolge im Absatz zu erzielen – und dann im richtigen Moment gezielt frisches Kapital an Bord zu holen.

Kompetenz trifft Leidenschaft: Das Gründerteam hinter SNACKNX

Euer Team besteht aus dir als CEO und Linda Gruber für Produktentwicklung & Qualitätssicherung. Wie habt ihr euch zusammengefunden, und welche Kompetenzen bringt jeder von euch mit?

Linda und ich kennen uns seit vielen Jahren – sie ist die Lebensgefährtin meines langjährigen Freundes und Geschäftspartners, mit dem ich ein Beratungsunternehmen aufgebaut habe und heute Start-ups gründe.

Die Rollenverteilung war von Anfang an klar: Linda ist Ernährungswissenschaftlerin mit Erfahrung in der Qualitätssicherung großer Lebensmittelunternehmen und einer echten Leidenschaft für Produktentwicklung. Als die Idee entstand, haben wir das Projekt gemeinsam gestartet – ich hatte das Konzept, sie hat das Produkt entwickelt. Die Rezeptur entstand in enger Abstimmung.

Ich habe mich um Marktanalyse, Geschäftsmodell, Branding und Finanzierung gekümmert – Themen, mit denen ich seit Jahren arbeite. Durch meine Erfahrung im Business Development mit internationalen Unternehmen war das mein tägliches Brot.

Unsere Kompetenzen ergänzen sich perfekt – das war auch ein Schlüssel, um unsere Investoren zu überzeugen. Denn am Ende zählt: Team is King.

Soziale Verantwortung als Produktionsprinzip: SNACKNX setzt auf Inklusion

Die Produktion und Verpackung erfolgt bei der Sozialgenossenschaft GWB in Bozen. Warum war euch diese soziale Komponente so wichtig, und wie beeinflusst das eure Kostenstruktur?

Inklusion sollte kein Sonderfall sein, sondern gelebter Alltag. Für uns bedeutet das: Alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Alter, Behinderung, Geschlecht oder Religion – sollen gleichberechtigt und selbstbestimmt an unserer Arbeit teilhaben können.

Wir machen damit nichts Außergewöhnliches, sondern etwas ganz Normales. Die Zusammenarbeit läuft professionell, wie in jedem anderen Team auch – vielleicht mit ein bisschen mehr Herz und echtem Miteinander. Unsere Kostenstruktur bleibt marktüblich, denn wir zahlen faire, branchenübliche Preise. Aber das ist nicht der Maßstab.

Was wirklich zählt, ist das Miteinander: Wir sehen jeden Tag, mit wie viel Freude und Motivation unsere Kolleginnen und Kollegen dabei sind. Das ist der eigentliche Gewinn – menschlich wie unternehmerisch.

Auszeichnung als Sprungbrett: So beeinflusst der Food & Life Newcomer Award SNACKNXs Vertriebsstrategie

Im März 2025 habt ihr den "Food & Life Newcomer Award" gewonnen und damit eine Chance auf eine Testlistung bei REWE Süd erhalten. Was bedeutet dieser Erfolg für eure weitere Vertriebsstrategie?

Eine Listung wirkt auf den ersten Blick wie die große Chance – und das ist sie auch. Vor allem zeigt es, dass der Handel Potential im Produkt sieht. Aber entscheidend ist nicht der Einstieg, sondern das Dranbleiben im Regal.

Dafür muss man im Vorfeld seine Hausaufgaben machen: eine überzeugende Verpackung, eine klare POS-Strategie, unterstützende Maßnahmen, ein reibungsloser Ablauf in Logistik und Distribution. Und das kostet – Zeit, Geld und Nerven.

Besonders herausfordernd wird es, wenn es sich um eine Testlistung ohne Zentrallagerbelieferung handelt. Dann müssen einzelne Filialen individuell betreut und beliefert werden – ein enormer Aufwand, gerade für Start-ups.

Und klar ist auch: Wenn die Zahlen nicht stimmen, wird man schnell ersetzt – von Produkten, die sich besser verkaufen.

Deshalb: Jeder Erfolg darf gefeiert werden – aber mit Augenmaß. Statt Euphorie braucht es Realismus, Struktur und ein gesundes Maß an Demut.

Neue Geschmacksrichtungen im Test: So entwickelt SNACKNX erfolgreiche Sorten

Ihr plant bereits weitere Geschmacksrichtungen wie Rote Bete/Kren und Paprika/Chili. Nach welchen Kriterien entwickelt ihr neue Sorten, und wie testet ihr die Marktakzeptanz?

Bei der Produktentwicklung achten wir einerseits auf technische Machbarkeit. Manche Zutaten, wie grünes Gemüse, scheiden aktuell aus – sie oxidieren schnell und führen zu einem bitteren Geschmack. Daran arbeiten wir bereits mit Hochdruck an einer Lösung.

Andererseits steht der Markt im Fokus: Wir haben eine Auswahl potenzieller Geschmacksrichtungen, müssen als Start-up aber mit begrenztem Budget priorisieren. Deshalb setzen wir auf breite Verkostungen. Dafür lassen wir Kleinstserien produzieren – so testen wir nicht nur den Geschmack, sondern prüfen auch gleich, ob die jeweilige Sorte maschinell überhaupt umsetzbar ist.

Fragen zu SEO/Online Marketing & Tools

Digitale Kanäle im Fokus: So erreicht SNACKNX die Zielgruppe der FREDZ VeggyTwins

Welche digitalen Kanäle nutzt ihr hauptsächlich für die Vermarktung der FREDZ VeggyTwins, und welche haben sich als besonders effektiv erwiesen?

Wir setzen vor allem auf Meta (Instagram und Facebook) – dort können wir einerseits Reichweite aufbauen und direkt mit unserer Community interagieren. Likes, Kommentare und Shares geben uns schnell wertvolles Feedback. Gleichzeitig erreichen wir unsere Zielgruppen sehr gezielt.

Gerade junge Marken wie wir arbeiten anfangs stark hypothesenbasiert: Wir vermuten, dass unser Produkt bei bestimmten Zielgruppen mit bestimmten Argumenten funktioniert. Doch das sind zunächst nur Annahmen – sie müssen getestet und validiert werden. Besonders wichtig ist dabei, herauszufinden, welche Claims tatsächlich Kaufentscheidungen auslösen. Nur so können wir jene Botschaften identifizieren, die am Markt wirklich performen.

FREDZ Proteinsnack

Starkes Branding für maximale Wirkung: So unterstützt das Design den Online-Erfolg von SNACKNX

Euer Verpackungsdesign ist sehr auffällig und modern gestaltet, mit klaren Botschaften und kräftigen Farben für eine junge, aktive Zielgruppe. Wie wichtig ist das visuelle Branding für euren Online-Erfolg, und wie messt ihr die Performance eurer Marketing-Kampagnen?

Branding ist für uns essenziell – es ist das emotionale Aushängeschild unseres Produkts und legt den Grundstein für zukünftige Sortimentserweiterungen. Im Einzelhandel spielt Branding eine besonders große Rolle, denn die Kaufentscheidung fällt dort oft in Sekunden. Klarheit und Prägnanz im Claiming sind hier entscheidend.

Online haben Kunden mehr Zeit und Möglichkeiten zur Information. Deshalb ist es besonders wichtig, die richtigen Nutzer auf die Website zu bringen (Click-Quality) und ihnen anschließend das passende Angebot zu präsentieren (Offer-Quality).

Den Erfolg messen wir laufend. Für unser Start-up sind vor allem diese KPIs zentral: Conversion Rate, Cost per Conversion, ROAS und Klickrate.

Netzwerke und Sichtbarkeit: Die Bedeutung von Branchenaustausch und PR für SNACKNX

Ihr seid Teil des "Rising Stars Report 2024" der Food Innovators. Welche Rolle spielen solche Branchennetzwerke und PR-Maßnahmen in eurer Marketingstrategie?

Vernetzen ist sehr wichtig – vor allem mit anderen Gründern oder mit Gründern, die ihren Weg schon gemacht haben und entweder ein Unternehmen aufgebaut oder bereits einen Exit hinter sich haben. Dabei geht es um Austausch und lernen. Dadurch kann man einerseits Fehler im Vorfeld vermeiden, andererseits konkrete Herausforderungen besprechen.

Persönliche Fragen an die Gründer

Fokus und Synergien: Helmut vereint mehrere unternehmerische Projekte effektiv

Helmut, du bist bereits Co-Founder von FYNN Strategy & FYNN Ventures. Wie bringst du deine verschiedenen unternehmerischen Aktivitäten unter einen Hut, und welche Synergien entstehen dadurch?

FYNN Ventures braucht nur einen überschaubaren zeitlichen Aufwand – vielmehr verstehen wir es als ein funktionales Gerüst, das uns flexibel und handlungsfähig hält.

Bei der Beratung konzentrieren wir uns auf eine handverlesene Auswahl von Projekten, die wirklich strategisch passen und Wirkung zeigen.

Das Entscheidende ist, Prioritäten zu setzen und sich bewusst zu fokussieren. Auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, führt selten zum Ziel. Qualität vor Quantität – das ist unser Leitprinzip.

Nachhaltigkeit aus Erfahrung: Wie persönliche Erlebnisse Helmut zu verantwortungsvollem Food-Handeln führten

Du beschreibst dich selbst als "Foodie with sense of responsibility for our planet". Welche persönlichen Erfahrungen haben dich zu diesem nachhaltigen Ansatz in der Lebensmittelbranche geführt?

Mein erster Job führte mich als Assistent der Geschäftsführung in den Lebensmittelbereich. Zwar übernahm ich die Aufgaben vor allem, um mein Studium in Wien zu finanzieren, doch diese Zeit hat mich nachhaltig geprägt und den Grundstein für meine spätere Karriere gelegt. Bereits damals setzte ich mich mit Produktentwicklung, Geschmack, Mundgefühl und Retail auseinander – wenn auch noch auf einfachem Niveau, da ich damals jung und unerfahren war.

Nach zahlreichen Stationen in verschiedenen Branchen bin ich nach rund 20 Jahren wieder zu meinen Wurzeln zurückgekehrt – diesmal mit deutlich mehr Erfahrung und einem neuen Blickwinkel.

Essen ist für uns Menschen essenziell – nicht nur, weil es unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden bestimmt, sondern auch, weil Ernährung Teil eines komplexen Systems mit ökologischem, ökonomischem und sozialem Einfluss ist.

Wenn Lebensmittel fair, gesund und nachhaltig produziert werden, hat das direkten Einfluss auf die Zukunft unseres Planeten und unserer Gesellschaft. Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, ist ein entscheidender Hebel für eine lebenswerte Zukunft – für unsere Kinder und die nächsten Generationen.

Durchhalten in herausfordernden Phasen: Motivation und Fokus beim Marktstart von SNACKNX

Die eineinhalbjähriger Entwicklungszeit bis zum Marktstart war sicherlich nervenaufreibend. Was hat dich in den schwierigen Momenten motiviert weiterzumachen, und wann hattest du Zweifel am Konzept?

Zweifel tauchen immer wieder auf – das ist normal. Meine Motivation ziehe ich vor allem daraus, Dinge wirklich zu verstehen und Lösungen zu finden. Als Berater für internationale Unternehmen war genau das meine Kernaufgabe: mich selbst und andere zu motivieren und Projekte konsequent voranzutreiben.

Dabei sind es oft die kleinen Momente, die mich antreiben: die Freude daran, Neues zu entwickeln, und das Erfolgserlebnis, wenn es klappt. Das mag banal klingen, ist für mich aber eine zentrale Kraftquelle.

Gleichzeitig gibt mir der Rückhalt meines Umfelds – besonders meiner Frau und meiner Kinder – viel Kraft und Zuspruch.

Was mir außerdem hilft, ist mein Fokus auf das, was ich tatsächlich verändern kann. Statt Energie an Dinge zu verschwenden, auf die ich keinen Einfluss habe, konzentriere ich mich auf das Wesentliche. Diese Haltung gibt mir Klarheit und hilft mir, motiviert zu bleiben.

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Erfolge feiern, Herausforderungen meistern: Persönliche Highlights und Wachstum bei SNACKNX

Was war bisher dein persönlich schönster Moment seit der Gründung von SNACKNX, und welche Herausforderung hat dich am meisten wachsen lassen?

Es gab viele schöne Momente – etwa das positive Feedback zum Produkt, die erste Lieferung und natürlich die ersten Verkäufe. Solche Erfolge sind für uns wichtig, doch leider gehen sie oft im Alltagsstress unter.

Die größte Herausforderung ist für mich der Verkauf. Vor allem im Retail ist es ein zeitintensiver Knochenjob, der viel Überwindung erfordert. Ich habe unzählige Geschäfte persönlich besucht, um unser Produkt ins Regal zu bringen. Das sind lange Gespräche und harte Überzeugungsarbeit – eine ganz neue Erfahrung für mich, da ich als Berater meist im Hintergrund agiert habe.

Eine weitere große Herausforderung ist der Umgang mit dem Umsatzdruck. Sobald Fremdkapital und Investoren ins Spiel kommen, entsteht eine klare Verpflichtung, Forecasts einzuhalten und Erwartungen zu erfüllen. Wenn der Markt nicht wie geplant mitspielt oder Unvorhergesehenes passiert, wächst der Druck. Dies mental abzufedern, ist oft alles andere als einfach.

Schnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zur Gründerpersönlichkeit

Isst du privat täglich deine eigenen FREDZ VeggyTwins?

Ja

Hattest du vor SNACKNX schon einmal ein Food-Startup gegründet?

Ja

Arbeitest du auch am Wochenende regelmäßig an SNACKNX-Themen?

Ja

Würdest du heute rückblickend die Produktentwicklung nochmal eineinhalb Jahre lang durchziehen?

Ja

Kannst du dir vorstellen, FREDZ irgendwann an einen Großkonzern zu verkaufen?

Ja - nur die Marke FREDZ, nicht SNACKNX - also das Unternehmen

Schnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zum Online Marketing und SEO

Nutzt ihr bereits bezahlte Werbung auf Social-Media-Plattformen?

Ja

Ist Instagram für euch wichtiger als LinkedIn?

Ja

Schreibt ihr eure Website-Texte und Social-Media-Beiträge komplett selbst?

Ja

Plant ihr in Zukunft einen eigenen Podcast zum Thema gesunde Snacks?

Nein

Analysiert ihr täglich die Conversion-Rate eures Online-Shops?

Ja

FREDZ: Mut zur Lücke im Snackregal

Helmut Franceschini hat mit FREDZ einen spannenden Gegenentwurf zum süßen Protein-Überangebot geschaffen – ehrlich, pflanzlich und mit klarer Vision. Von der Produktentwicklung bis zum Vertriebsaufbau zeigt seine Geschichte, wie Innovationsgeist und Durchhaltevermögen ein echtes Marktvakuum füllen können.
Wir bedanken uns herzlich bei Helmut für das offene Gespräch und die spannenden Einblicke hinter die Kulissen von FREDZ.

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KONTAKT:

https://fredzsnack.com

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