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KoRo im Gespräch: Großpackungen, kurze Lieferketten, starke Marke – unsere Gründer-Story mit Kosta Calios

Vom Waschmittel zur Food-Revolution: KoRo-Gründer Constantinos Calios erzählt, wie ein mutiger Pivot das Unternehmen zu einer der bekanntesten D2C-Marken Europas machte. Einblicke in Strategie, Wachstum und Nachhaltigkeit.

KoRo im Gespräch: Großpackungen, kurze Lieferketten, starke Marke – unsere Gründer-Story mit Kosta Calios
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Vom Waschmittel-Sideproject zur europaweit bekannten Food-Lovebrand: KoRo zeigt, wie ein früher Pivot und radikale Transparenz eine Marke formen können. In unserer Gründer-Story spricht Constantinos „Kosta“ Calios über den Weg vom studentischen Experiment zur skalierbaren D2C-Plattform – und warum Großpackungen mehr sind als ein Preisschild: Sie stehen für einfache Rezepturen, weniger Zwischenschritte und kurze Lieferketten. 

Heute verkauft KoRo online und im Handel quer durch Europa, bedient über zwei Millionen Kund:innen und ist an mehr als 13.000 Points of Sale präsent – ein Omnichannel-Setup, das die Community aus dem Netz ins Regal verlängert. 

Seit Juni 2024 ist KoRo zudem als B-Corp™ zertifiziert – ein weiterer Baustein der Markenhaltung rund um Verantwortung und Transparenz. 

Im Interview geht es um die entscheidenden Wendepunkte, um Learnings aus dem Handel, Performance-Hebel im Influencer-Marketing – und darum, wie man eine Marke baut, die Menschen wirklich mögen. 

KoRo_Logo

Elevator-Pitch als Einleitung für das Interview

Bitte erkläre den Lesenden der AFS-Akademie etwas über euer StartUp. Wer bist du? Was tust du? Wer ist eure Zielgruppe? Was sind deine Ziele? Was zeichnet euer StartUp aus?

Constantinos Calios (Kosta), Gründer der Berliner Lebensmittelmarke KoRo, die vor allem durch Ihre Großpackungen und Snacks sowie als eine der ersten “Instagram-Marken” bekannt geworden ist. Ich bin aktuell Chief People Officer und Teil der Geschäftsführung von KoRo. Ab Oktober 2025 ziehe ich mich aus dem operativen Geschäft zurück und werde Teil des KoRo-Advisory Boards. Natürlich behalte ich meinen Schreibtisch im KoRo-Büro und unterstütze das Unternehmen sowie das Team auch weiterhin tatkräftig. 

Unsere Kernzielgruppe sind zwischen 25-49 Jahre alt. Letztendlich wollen wir aber allen den Zugang zu guten und innovativen Lebensmitteln erleichtern und versteifen uns daher nicht auf nur diese eine Zielgruppe – weder in der Kommunikation noch in der Produktentwicklung. 

Uns zeichnet die Leidenschaft für gute Produkte aus. Deren Qualität und Innovation ist unser wichtigstes Erfolgsgeheimnis. Durch unsere Produkte und unsere transparente und humorvolle Kommunikation haben wir uns den Status als Love Brand erarbeitet und einen treuen Kern an Kund:innen aufgebaut, der täglich wächst. Diese Leidenschaft für das, was wir tun, macht auch das KoRo Team aus.

Hauptfragen zum Unternehmen & der Gründung

In den folgenden Fragen werfen wir einen detaillierten Blick auf die Gründungsgeschichte, die Entwicklung des Startups und die strategischen Entscheidungen dahinter.

Der Gründer berichtet dabei offen über Herausforderungen, Erkenntnisse und Meilensteine des unternehmerischen Weges.

Von der Idee zur Gründung: Wie alles mit Waschmittel begann

Constantinos, du hast KoRo 2012 gemeinsam mit Robert Schyska als 'KoRo Drogeriewarenhandel OHG' gegründet und 2014 in 'KoRo Drogerie GmbH' für Waschmittel in Großpackungen umbenannt. Wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Geschäftsidee, und was war der konkrete Auslöser für die Inspiration durch Günter Faltins Buch "Kopf schlägt Kapital"?

Ich habe zu dieser Zeit Jura studiert und wollte eigentlich Richter werden. Da mein Vater selbstständig war, hatte ich aber auch immer großes Interesse daran, meine eigene Firma zu gründen. Nachdem ich „Kopf schlägt Kapital“ von Prof. Dr. Günter Faltin gelesen hatte, wollte ich es wissen: Wie gründet man ein Unternehmen, ohne viel Startkapital? Faltin beschreibt in seinem Buch, wie man mit schlauen, ausgelagerten Bausteinen – wie z. B. externer Logistik – ein Business aufbauen kann. Besonders spannend fand ich seinen Ansatz, Produkte direkt vom Hersteller zu beziehen und in größeren Verpackungseinheiten anzubieten.

Da habe ich mich gefragt: Welche Produkte eignen sich eigentlich am besten für den Verkauf in Großpackungen? Also bin ich erst mal in die Drogerie um die Ecke und hab mich umgeschaut. Ich suchte nach Sachen, die in kleinen Mengen ziemlich teuer waren. Die Antwort lag damals für mich auf der Hand: Waschmittel, Reinigungsmittel, Hygieneartikel – also alles, was man regelmäßig braucht, aber oft nur in Miniportionen kaufen kann.

KoRo Großpackungen

Vom Waschmittelregal zur Nussvielfalt: Der große Pivot

Der Wendepunkt von Waschmitteln zu Lebensmitteln kam durch deine Frau Michelle, die sich für vegetarische Ernährung interessierte. Wie schwierig war dieser Pivot für euch, und wann wusstet ihr, dass Nüsse und Trockenfrüchte erfolgreicher sein würden als Reinigungsmittel?

Michelle wollte erst einen eigenen Shop für die Produkte erstellen, aber ich war da pragmatisch und habe ihr angeboten, es erstmal auf korodrogerie.de zu versuchen. Die Verkaufszahlen für die Lebensmittel haben uns dann schnell gezeigt, dass das die richtigen Produkte für den Shop sind! Die Umstellung ging dann recht schnell. Wir haben nicht an den Drogerieprodukten gehangen und konnten diese gut abverkaufen. Ab 2015 gab es dann fast nur noch Nüsse und Trockenfrüchte im Shop und das Sortiment wurde stetig um weitere Lebensmittel ergänzt.

Neuausrichtung bei KoRo: Vom Gründer zur beratenden Rolle

2024 hat sich eure Führungsstruktur grundlegend geändert: Piran wechselte ins Advisory Board, Florian Schwenkert wurde CEO, und du bist jetzt Chief Culture Officer. Was waren die Gründe für diese strategische Neuausrichtung, und wie siehst du deine neue Rolle?

Nach 11 Jahren als Gründer und Geschäftsführer ist es für mich an der Zeit, KoRo in die vertrauensvollen Hände meiner beiden Co-Geschäftsführer zu legen. Als ich das Unternehmen 2014 gründete, war für mich nicht vorstellbar, dass KoRo einmal eine der am schnellsten wachsenden Lebensmittelmarken in Europa mit rund 2 Mio. Kund:innen sein wird.

Diese Entwicklung macht mich unglaublich stolz. Das Unternehmen und unser Team zu diesem Erfolg geführt zu haben, ist mein Lebenswerk. Der Schritt, mich etwas zurückzunehmen, erfolgt wohl überlegt und in Abstimmung mit dem Management-Team und dem Board von KoRo. Als neues Mitglied des KoRo-Advisory Boards werde ich auch weiterhin meinen Schreibtisch im KoRo-Büro in Berlin haben und das Unternehmen sowie das Team tatkräftig unterstützen. Ich freue mich auf diese neue Rolle!

KoRo Snacks

Direkt vom Ursprung: Chancen und Herausforderungen des KoRo-Modells

Euer Geschäftsmodell basiert auf Großpackungen und dem Überspringen von Handelsstufen. Welche konkreten Herausforderungen bringt es mit sich, direkt vom Hersteller oder sogar aus dem Ursprungsland zu beziehen, und wie unterscheidet sich das von klassischen Handelswegen?

Der größte Unterschied zum klassischen Handelsweg liegt in der Eigenverantwortung und dem Risiko, das wir dabei übernehmen. Während die meisten Anbieter über etablierte Großhändler einkaufen, die kleinere Mengen liefern und vieles standardisiert abwickeln, kaufen wir auch mal direkt Containerware ein – und das meist per Vorkasse. Da sprechen wir schnell mal über sechsstellige Beträge, die wir in Vorleistung bringen müssen, ohne dass wir die Ware überhaupt schon gesehen haben. 

Bei uns geht’s darum, Beziehungen zu den Produzenten aufzubauen, Prozesse selbst zu steuern und dabei immer wieder neue Lösungen zu finden, wenn z. B. etwas in der Zollabfertigung hängt oder die Ernte mal schlechter ausfällt. Aber das braucht Vertrauen, Zeit und sehr viel Kommunikation – vor allem, wenn man mit Kooperativen oder kleinen Betrieben arbeitet, die nicht nach dem typischen Industrie-Standard funktionieren.

Eine weitere Herausforderung: Viele unserer Produkte beziehen wir in der Originalverpackung vom Hersteller, die oftmals nur einfache Plastikbeutel mit einem schlichten Etikett sind. Das spart zwar Verpackungsmüll, diese Verpackungen stehen aber auch im großen Kontrast zu den schicken Verpackungen anderer Hersteller.  

Letztlich lohnt sich dieser direkte Weg für uns, wenn die Mengen groß genug sind, die Nachfrage stabil ist und wir durch den Direktbezug wirklich Mehrwert schaffen – preislich, qualitativ und auch ökologisch. Trotzdem beziehen auch wir rund 20 % unseres Sortiments weiterhin über den klassischen Großhandel – einfach, weil sich nicht jeder Artikel für eine direkte Lieferkette eignet. Aber dort, wo es möglich ist, setzen wir ganz bewusst auf den direkteren Weg – auch wenn er anspruchsvoller ist.

Vom Online-Shop ins Regal: KoRos Weg in den Einzelhandel

KoRo ist mittlerweile in über 10.000 Läden präsent, unter anderem bei dm, Rewe und sogar in ICE-Restaurants der Deutschen Bahn. Wie schwierig war der Sprung vom reinen D2C-Modell in den stationären Handel, und welche Synergien entstehen dadurch?

Der Sprung vom reinen D2C-Modell in den stationären Handel war für uns definitiv kein Selbstläufer. Wir waren beim ersten Versuch, ca. 2018, einfach nicht gut genug auf die Anforderungen des Einzelhandels vorbereitet. Dinge, die im Online-Shop erklärbar oder tolerierbar sind – wie ein schwankender Geschmack bei Naturprodukten oder Lieferverzögerungen – führen im stationären Handel schnell zu Problemen. Die Regale bleiben leer, Etiketten sind falsch gedruckt, Kunden sind irritiert. Das war ein herber Rückschlag, aber auch eine wertvolle Lernkurve.

Wir haben die Zeit genutzt, um dazuzulernen, Prozesse zu verbessern und unsere internen Abläufe zu professionalisieren. Und 2023 kam dann die zweite Chance – diesmal mit 16 Produkten, die deutschlandweit in 3.500 REWE-Filialen gelistet wurden. 

KoRo Sortimentsauswahl

Die Synergien, die daraus entstehen, sind enorm. Unsere Online-Community sorgt dafür, dass die Marke schon bekannt ist, wenn wir im Regal auftauchen – das hilft natürlich dem Handel. Umgekehrt profitieren auch wir, weil neue Kunden, die uns vorher vielleicht nicht kannten oder lieber im Laden kaufen, so auf KoRo aufmerksam werden. Und durch den Kontakt am Point of Sale erhalten wir direktes Feedback, das wir für die Weiterentwicklung nutzen können – etwa für kleinere Packungsgrößen, neue Sortimente oder innovative Snacks für unterwegs.

Rückblickend war der Schritt in den stationären Handel definitiv anspruchsvoll, aber er hat uns eine völlig neue Reichweite ermöglicht. Und wir sehen ihn nicht als Widerspruch zu unserem Online-Geschäft, sondern als sinnvolle Ergänzung.

Unsere Vision bleibt: gute Produkte für alle zugänglich zu machen – ob online oder offline.

Nachhaltigkeit als Teil der KoRo-DNA

Ihr habt 2024 die B-Corp™-Zertifizierung erhalten und setzt auf ein zu 99% vegetarisches und zu 89% veganes Sortiment. Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für eure Geschäftsstrategie, und wie balanciert ihr ökologische Ansprüche mit profitablem Wachstum?

Nachhaltigkeit gehört für uns – neben Neugier, Transparenz, Leidenschaft und Integrität – zu unseren fünf zentralen Werten. Sie fließt in viele unserer Entscheidungen ein, und wir sind uns unserer Verantwortung als Lebensmittelunternehmen sehr bewusst. Aber: Auch wenn wir schon einiges erreicht haben, sind wir noch längst nicht am Ziel. Wir möchten hier ganz ehrlich sein – es gibt Punkte, an denen wir besser werden müssen, und manche Herausforderungen brauchen Zeit. Wir wissen auch, dass unsere Ansätze nicht jedem Nachhaltigkeitsverständnis entsprechen. Deshalb bezeichnen wir uns bewusst nicht als „100 % nachhaltig“ – und wir nutzen das Wort auch nicht als platte Werbefloskel.

Was wir versprechen können: Wir arbeiten jeden Tag daran, mehr ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit in unser Unternehmen zu integrieren. Und wir bleiben dabei transparent, hören zu, nehmen Kritik ernst und suchen aktiv den Austausch – weil wir nur so besser werden können.

Fragen zu SEO/Online Marketing & Tools

Influencer-Marketing mit Fokus auf Authentizität und Wirkung

Ihr seid bekannt dafür, hauptsächlich über Instagram Stories von Influencern zu werben und wenig auf klassische Rabattaktionen zu setzen. Welche Performance-Metriken sind für euch bei Influencer-Marketing entscheidend, und wie unterscheidet sich eure Strategie von anderen Food-Brands?

Zum einen messen wir Cost per Acquisition (CPA) bzw. Kosten pro Bestellung (CPO), Return on Ad Spend (ROAS) und Customer Acquisition Cost (CAC). Damit tracken wir genau, welcher Umsatz durch jeden Influencer entsteht. Jeder Influencer bekommt einen individuellen Rabatt-Code – so ordnen wir bestellbare Umsätze direkt zu und behalten Kosten und Ertrag im Blick.

Darüber hinaus ist uns aber auch der qualitative Fit extrem wichtig: Wir wählen Creators, deren Community wirklich zu uns passt. Wir achten weniger auf Follower‑Zahlen, sondern mehr auf Engagement‑Rate und Relevanz der Follower, mindestens 70 % aus dem Zielmarkt und bei weiblichen Influencer:innen häufig über 80 % Frauenanteil. Authentizität und langfristige Beziehungen mit Creators sind zentrale Prinzipien. Storytelling und kreative Freiheit stehen bei uns im Fokus – Micro‑Management und starre Kampagnen-Platzierungen lehnen wir bewusst ab.

KoRo Muss

Lokale Anpassung von Content und SEO für internationale Märkte

Für verschiedene Märkte setzt ihr auf lokale Prominente wie Teddy Riner in Frankreich. Wie passt ihr eure Content-Strategie und SEO-Maßnahmen an die jeweiligen nationalen Besonderheiten der 17 europäischen Märkte an?

Wir geben mit .de ein starkes Content-Profil vor und Muttersprachler:innen passen diesen Content dann an die jeweiligen Märkte an. In Italien und Frankreich setzen wir bereits auf länderspezifischen Content. Dies wollen wir in Zukunft auch in anderen Märkten machen.

Erfolg und Auswirkungen der Anti-Rabatt-Strategie bei KoRo

Ihr verzichtet bewusst auf Rabattschlachten und Gutscheincodes, sondern habt stattdessen eine Sale-Kategorie für B-Ware und Sonderposten. Wie messt ihr den Erfolg dieser Anti-Rabatt-Strategie, und welche Auswirkungen hat das auf eure Conversion-Raten?

Wir messen den Erfolg vor allem durch positives Kund:innen-Feedback, was uns vor allem am letzten Black Friday (bei uns Beige Friday) erreicht hat. Die Kund:innen finden unsere Strategie der stabilen Preise und offenen Kommunikation eine gute Abwechslung, die Vertrauen in die Marke schafft. Wir haben dabei eine konstante Conversion Rate, die es uns ermöglicht, plansicher durchs Jahr zu gehen. Durch chaotische Zeiten wie Black Friday kommen wir ebenfalls ohne Abfälle in der Conversion.

Backen mit KoRo Zutaten

Schnellfragen (Ja/Nein-Antworten) zum Online Marketing und SEO

Plant ihr in Zukunft doch klassische TV-Werbung, jetzt wo ihr eine gewisse Größe erreicht habt?

Wir sind bereits im Fernsehen mit verschiedenen Spots vertreten. 

Ist Instagram für euch wichtiger als TikTok bei der Influencer-Zusammenarbeit?

Aktuell ist Instagram noch die Nr. 1, aber andere Kanäle wie TikTok oder Twitch haben ebenfalls Potential. 

Schreibt ihr eure Produktbeschreibungen und Blog-Artikel noch selbst oder habt ihr dafür ein spezielles Content-Team?

Wir haben ein inhouse Content-Team, welches alle Texte auf der Website erstellt. In wenigen Ausnahmen holen wir uns externe Hilfe. 

Analysiert ihr täglich die Performance eurer verschiedenen europäischen Online-Shops?

Ja!

Plant ihr einen eigenen KoRo-Podcast zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit?

Den gab es bereits, wir denken gerade darüber nach, ihn wieder aufleben zu lassen. 

KoRo Trockenfrüchte

KoRo: Vom Nussmus zur B-Corp – ein Food-Start-up mit Haltung

Dieses Gespräch mit Constantinos Calios zeigt, wie viel Wirkung in einfachen Prinzipien steckt: klare Rezepturen, kurze Wege, radikale Transparenz – und die Konsequenz, daran festzuhalten, auch wenn der nächste „Trend“ lockt. KoRo beweist, dass Großpackungen mehr sind als eine Preislogik: Sie sind Teil einer Haltung, die Produkt, Prozesse und Marke zusammenbringt. Gleichzeitig wird deutlich, wie Online-Community und Handel einander verstärken: Sichtbarkeit entsteht digital, Vertrauen wächst am Regal, Feedback fließt zurück in Sortiment und Storytelling.

Für Gründer:innen und Marketer lassen sich daraus drei praktische Learnings mitnehmen: Erstens, Fokussierung schlägt Feature-Fülle – reduziere auf das, was Kund:innen wirklich verstehen und lieben. Zweitens, Beschaffung und Supply Chain gehören ins Markenversprechen, nicht nur in die Kostenstelle. Drittens, Partnerschaften mit Creators funktionieren langfristig, wenn Daten, Briefings und Werte zusammenpassen.

Danke, Constantinos, für die klaren Einblicke und die Bereitschaft, Erfolge wie Stolpersteine gleichermaßen zu teilen – genau solche Geschichten helfen unserer Community, bessere Entscheidungen zu treffen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen des vollständigen Interviews – und viele anwendbare Impulse für dein eigenes Growth-Playbook.

Gründer von KoRo Constantinos Calios mit der Geschäftsführung Steffani Busch, Florian Schwenkert und Daniel Kundt.
Gründer von KoRo Constantinos Calios mit der Geschäftsführung Steffani Busch, Florian Schwenkert und Daniel Kundt.

KONTAKT:

www.korodrogerie.de

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