Onpage-SEO Checkliste: 16 Tipps für mehr Sichtbarkeit bei Google und in der KI-Suche
Das Wichtigste in Kürze:
Onpage-SEO ist die Grundlage für beide Welten: Ob Google dich auf Seite 1 zeigt oder eine KI dich als Quelle zitiert, beide belohnen dieselbe Grundlage: eine hochwertige, verständliche Website.
Alles beginnt bei der Suchintention: Erst wenn du verstehst, was die suchende Person wirklich will, kannst du Inhalt und Format so bauen, dass sie zufrieden ist. Das ist das Fundament für jeden weiteren Schritt.
Content bleibt der stärkste Hebel: Einzigartige Inhalte mit eigener Erfahrung, klarer Haltung und echten Belegen werden von Google und KI-Systemen bevorzugt. Bloß umgeschriebene Konkurrenztexte reichen schon lange nicht mehr.
Struktur hilft Mensch und Maschine: Optimierte Title Tags, eine klare Überschriften-Hierarchie und das Prinzip „answer first“ machen deine Inhalte leicht erfassbar und erhöhen die Chance, in KI-Antworten zitiert zu werden.
Technik und Nutzerführung entscheiden am Ende: Eine schnelle, mobile Seite ohne störende Pop-ups sorgt dafür, dass Besucher:innen bleiben, statt abzuspringen.
Ein Website-Audit spart dir Zeit: Viele dieser Punkte musst du nicht von Hand prüfen. Ein Audit-Tool findet Schwachstellen automatisch und priorisiert sie für dich.
Fazit: Onpage-SEO ist kein Hexenwerk, verlangt aber konsequentes Denken aus Sicht der Nutzer:innen. Fang mit den größten Stellschrauben an, der Rest folgt Schritt für Schritt.
Die Art, wie wir online suchen, verändert sich rasant. Immer öfter beantworten Google und KI-Tools wie ChatGPT eine Frage direkt, ohne dass jemand auf eine Website klickt. Laut einer SparkToro-Analyse enden schon heute fast 60 Prozent aller Google-Suchen ohne Klick auf eine externe Seite.
Trotzdem war gutes Onpage-SEO nie wichtiger. Denn ob Google dich auf Seite 1 zeigt oder eine KI dich als Quelle zitiert: Beide bevorzugen eine sauber gestaltete, hochwertige und verständliche Website.
Genau die baust du dir mit dieser Onpage-SEO Checkliste auf. Wir gehen gemeinsam 16 Punkte in fünf Bereichen durch. Zu jedem Punkt erfährst du kurz, worum es geht, warum er für Google und die KI-Suche zählt und wie du ihn konkret umsetzt.

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Content und Keywords
Guter Onpage-Content beginnt nicht beim Schreiben, sondern beim Verstehen: Wen willst du erreichen, was sucht diese Person und wie deckst du ihr Anliegen besser ab als alle anderen? Die folgenden fünf Punkte bilden das Fundament:
1. Suchintention checken und erfüllen
Bevor du mit dem Schreiben loslegst, beantworte eine Frage: Was will die Person, die etwas sucht, wirklich? Diese Suchintention entscheidet über Erfolg oder Misserfolg deiner Seite. Je nach SEO-Tool und Quelle werden Suchintentionen etwas unterschiedlich eingeteilt, in der Praxis haben sich aber meist die folgenden Typen etabliert:
| Suchintention | Was sie bedeutet | Beispiel-Suchanfrage |
| Informational | Die Person sucht Wissen oder eine Antwort auf eine Frage. | „wie reinige ich laufschuhe“ |
| Navigational | Die Person will zu einer bestimmten Website oder Marke. | „nike online shop“ |
| Kommerziell | Die Person vergleicht Optionen und recherchiert vor einer Entscheidung. | „laufschuhe vergleich“ |
| Transaktional | Die Person will handeln, meist etwas kaufen oder buchen. | „nike pegasus 41 kaufen“ |
| Lokal | Die Person sucht einen Ort in ihrer Umgebung. | „sportgeschäft in meiner nähe“ |

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Wichtig: Suchanfragen lassen sich nicht immer einer einzelnen Intention zuordnen. SEO-Expert:innen sprechen dann von einem Multiple User Intent: „beste laufschuhe 2026“ ist zum Beispiel informativ (die Person sucht Orientierung) und zugleich kaufnah (sie steht kurz vor der Entscheidung). Bei solchen Mischformen deckst du als Anbieter:in am besten beide Bedürfnisse auf einer Seite ab: ein Vergleich mit Fazit inklusive Weiterleitung zum Online-Shop.
Um die Suchintention herauszufinden, ist neben SEO-Tools die erste Suchergebnisseite auf Google deine beste Quelle: Sie zeigt dir, welches Format Google für diese Absicht als richtig bewertet. In der KI-Suche gilt dasselbe Prinzip noch strenger, denn Answer Engines liefern in der Regel das Format, das die Frage direkt beantwortet.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Gib dein Keyword bei Google ein und analysiere die Top 10: Welcher Seitentyp dominiert, Ratgeber, Produktseite oder Vergleich?
- Ordne die Absicht einem der fünf Typen zu und bau deine Seite entlang dieses Formats.
- Wirf einen Blick in die Box „Nutzer:innen fragen auch“, um Teilfragen der Suchenden abzudecken.
Steht die Absicht fest, geht es darum, dein Thema klar zu benennen. Das führt uns direkt zum zweiten Punkt unserer Checkliste:
2. Fokus-Keyword und -Thema definieren
Lege pro Seite ein Haupt-Keyword fest, damit klar ist, wofür sie ranken soll. Denk dabei aber in Themen, nicht in einem einzelnen Wort. Google und KI-Systeme bewerten längst nicht mehr, wie oft ein Begriff vorkommt, sondern wie gut deine Seite zur Suchintention passt.
Für eine lokale Website ist das Haupt-Keyword zum Beispiel „Elektriker:in Berlin“. Dazu gehört ein ganzes Umfeld: verwandte Begriffe wie „Elektroinstallation Berlin“, Synonyme wie „Elektrofachbetrieb“ oder „Elektriker:in Notdienst“, aber auch typische Fragen deiner Zielgruppe wie „Was kostet ein:e Elektriker:in in Berlin?“. Genau solche Fragen und Begriffe solltest du bewusst mitnehmen, statt nur das Haupt-Keyword zu wiederholen.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Recherchiere Suchvolumen und Varianten mit Google Trends, SEO-Tools wie dem Google Keyword Planner und der Autovervollständigung der Google-Suche.
- Sammle die Fragen deiner Zielgruppe über die Box „Nutzer:innen fragen auch“ und Tools wie AnswerThePublic.
- Vergib ein Haupt-Keyword pro Seite und vermeide, dass zwei Seiten um dasselbe Keyword konkurrieren (Keyword-Kannibalisierung).
- Bau Synonyme und verwandte Begriffe natürlich in den Text ein, statt ein Wort permanent zu wiederholen. Mehr dazu unter Checkpunkt 4.
Sind Suchintention und Keywords identifiziert, geht es ans Schreiben. Damit kommen wir zu Punkt 3:
3. Hochwertige, einzigartige Inhalte produzieren
Einer der wichtigsten Onpage-Hebel ist auch der naheliegendste: Dein Inhalt muss besser sein als das, was schon zum Thema existiert. Hochwertiger und einzigartiger Content zeichnet sich dadurch aus, dass du echten Mehrwert lieferst, statt bloß vorhandene Artikel deiner Konkurrent:innen umzuschreiben. Nutze dazu eigene Erfahrungen, konkrete Beispiele, Daten und vermittle eine klare Haltung. Gestalte deine Inhalte so, dass sie genau die Suchintention deiner Leser:innen bedienen und ihnen am Ende wirklich weiterhelfen.
Ein Beispiel: Statt „Eine schnelle Ladezeit ist wichtig“ zu schreiben, zeigst du besser einen Screenshot deines PageSpeed-Werts vor und nach der Optimierung und schreibst, welche Maßnahmen hierfür den Ausschlag gegeben haben. Auf diese Weise zeigst du Expertise, und genau die belohnen Suchmaschinen.
Dass das funktioniert, hat Google auch selbst bestätigt: Das Helpful-Content-Prinzip und die E-E-A-T-Kriterien belohnen Inhalte, die Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauen zeigen. In den Quality Rater Guidelines steht es schwarz auf weiß: Dein Content soll originäre Informationen, Recherchen oder Analysen bieten und ein Thema umfassend behandeln. Wenn du fremde Quellen nur zusammenfasst, ohne eigenen Input zu liefern, wirst du tendenziell schlechter bewertet.

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Solche Inhalte zahlen aber nicht nur auf deine Rankings in der klassischen Google-Suche, sondern auch auf deine Sichtbarkeit in den KI-Systemen ein: ChatGPT, Perplexity und Googles AI Overviews zitieren bevorzugt Inhalte, die eine Frage klar und umfassend beantworten und die von vertrauenswürdigen Quellen stammen.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Schreib für Menschen, nicht für die Suchmaschine („people-first“).
- Bring etwas mit, das nur du hast: eigene Daten, Erfahrungen, Beispiele und eine klare Meinung. Frag dich bei jedem Abschnitt: Könnte das wortgleich in fünf anderen Artikeln stehen? Dann fehlt dein Eigenanteil.
- Wenn du dich auf andere Quellen stützt, leg deinen eigenen Mehrwert drauf: eine Einordnung, ein Gegenbeispiel oder eine Schlussfolgerung, statt nur umzuformulieren.
- Halte deine Inhalte aktuell: Daten, Jahreszahlen und Beispiele solltest du regelmäßig prüfen.
- Belege starke Aussagen mit Quellen.
Trotz allem machen viele SEO-Anfänger:innen den Fehler, all ihre Energie in den Inhalt zu stecken und dabei zu vergessen, ihr Thema für Suchmaschinen klar zu kennzeichnen. Deshalb schauen wir uns als Nächstes an, wie du dein Keyword sinnvoll im Text platzierst, ohne es zu übertreiben:
4. Keywords sinnvoll im Text platzieren
Platziere dein Fokus-Keyword an den Stellen, die Suchmaschinen besonders beachten: Wichtig sind vor allem der Titel, die H1, die ersten rund 100 Wörter, mindestens eine Zwischenüberschrift, die URL und die Meta Description. So machst du früh und deutlich klar, worum es geht.

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Übertreib es aber nicht: Die stumpfe Aneinanderreihung von Keywords, das sogenannte Keyword-Stuffing, wertet Google laut seinen Spam-Richtlinien ausdrücklich und schon seit geraumer Zeit ab. Und die alte Vorstellung einer optimalen „Keyword-Dichte“ kannst du ebenfalls getrost vergessen, einen magischen Prozentsatz gibt es nicht. Für Google und die KI-Suche zählt die natürliche Sprache mit klaren Begriffen mehr als jede Wiederholung.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Setz dein Keyword im Title Tag, der H1, den ersten 100 Wörtern, mindestens einer H2 sowie in URL und Meta Description ein.
- Nutze im Fließtext Synonyme und verwandte Begriffe statt ständiger Wiederholung.
- Lies den Text laut: Klingt eine Stelle gestelzt, hast du wahrscheinlich zu viel optimiert.
- Vergiss feste Keyword-Dichte-Vorgaben und schreib für den Lesefluss.
Damit ist der Text inhaltlich gut aufgestellt. Jetzt muss er auch leicht zu erfassen sein:
5. Lesbarkeit und Struktur sicherstellen
Dein Content muss so strukturiert sein, dass Mensch und Maschine ihn schnell erfassen können. Setze deshalb auf kurze Absätze, klare Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Tabellen statt Textwüsten. Jeder Absatz sollte genau eine Idee transportieren.
Google bewertet zwar nicht direkt das „Lesbarkeits-Niveau“ deines Textes (das hat Google-Analyst John Mueller mehrfach klargestellt). Lesbarkeit ist aber trotzdem wichtig, weil sie sich positiv auf Engagement-Signale wie Verweildauer und Absprungrate auswirken kann.
Auch für die Verarbeitung durch KI-Systeme ist eine sinnvolle Textstruktur wichtig: ChatGPT und Co. bevorzugen nämlich einzelne, in sich geschlossene Sinnabschnitte (sogenannte Chunks). Die wichtigste Schreibregel lautet hier „answer first, explain second“: Ein kurzer Absatz von vier bis sechs Zeilen, der eine Frage direkt beantwortet, hat größere Erfolgsaussichten, zitiert zu werden.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Konzentrier dich auf eine zentrale Aussage pro Absatz und halte Absätze übersichtlich.
- Answer first: Beantworte die zentrale Frage des Abschnitts direkt im ersten Satz, danach folgen Begründung und Details.
- Setz eine klare Überschriften-Hierarchie ein: eine H1 pro Seite, darunter H2, darunter H3.
- Bring Keywords und verwandte Begriffe natürlich in den Zwischenüberschriften und Texten unter.
- Brich lange Passagen mit Listen, Tabellen oder Infografiken auf und vermeide Textwüsten.
- Nutze kurze Sätze (Faustregel: unter 20 Wörtern), einfache Wörter und aktive statt passive Formulierungen.
- Mach den Selbstcheck: Lies den Text einmal laut oder jag ihn durch ein Tool wie die Hemingway-App. So entlarvst du Schachtelsätze sofort.
Im nächsten Kapitel kümmern wir uns um die technische Verpackung, die Google und KI signalisiert, worum es auf deiner Seite geht:
HTML und Meta-Elemente
HTML- und Meta-Elemente sind Angaben im Code deiner Seite, die Google und KI-Systemen signalisieren, worum es geht. Ein Teil davon arbeitet unsichtbar im Hintergrund. Ein anderer Teil, allen voran Title Tag und Meta Description, erscheint direkt in den Suchergebnissen und entscheidet mit darüber, ob jemand auf deine Seite klickt.
6. Title Tag und Meta Description optimieren
Title Tag und Meta Description sind gewissermaßen das Schaufenster zu deiner Website. Der Title Tag ist die klickbare Überschrift in den Suchergebnissen und ein relevantes Onpage-Signal für SEO. Die Meta Description steht darunter und wirkt nicht direkt auf das Ranking, hat aber großen Einfluss auf die Klickrate.

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Wichtig zur Abgrenzung: Der Title Tag ist nicht dasselbe wie die H1-Überschrift auf der Seite, auch wenn sich beide oft ähneln. Der Title erscheint im Suchergebnis und im Browser-Tab, die H1 steht sichtbar oben auf der Seite selbst. Die H1 darf dabei etwas natürlicher oder journalistischer formuliert sein, während der Title Tag eher keyword-orientiert und auf Klicks optimiert sein sollte. In vielen CMS-Systemen ist diese Trennung aber nicht klar gekennzeichnet, manchmal heißt das Feld für die H1 schlicht „Title“. Prüfe im Zweifel direkt im HTML-Code, welcher Text tatsächlich im <title>- und welcher im <h1>-Tag landet.
Ein Beispiel für die Website einer Agentur: Schwach ist ein Title wie „Startseite“ ganz ohne Description. Stark ist dagegen der Title „Social-Media-Agentur Hamburg: Content, Ads und Strategie“ mit der Description „Wir bringen deine Marke auf Instagram, TikTok und LinkedIn: Content, Paid Ads und Strategie aus einer Hand. Jetzt kostenloses Erstgespräch sichern“. Sofort ist klar, worum es geht und warum sich der Klick lohnt.
Google zieht den Title als eines der Signale für das Thema deiner Seite heran und schreibt ihn manchmal um, wenn er nicht gut passt. Die Meta Description nutzt Google häufig als Snippet, zieht sich aber selbst einen Textausschnitt, wenn du keine lieferst oder sie nicht zur Suchanfrage passt. In der KI-Suche kann dein Title auch als Linktext oder Quellenbezeichnung auftauchen. Je klarer und thematisch präziser er formuliert ist, desto leichter lässt sich die Seite als passende Quelle zuordnen.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Setz das Haupt-Keyword im Title Tag weit nach vorne und bleib als Faustregel unter 60 Zeichen, sonst kürzt Google eventuell deinen Titel ab.
- Schreib die Meta Description mit rund 150 bis 160 Zeichen, aktiv formuliert, mit Keyword und einem konkreten Grund zu klicken.
- Vergib pro Seite einen eigenen Title und eine eigene Description, niemals Dubletten.
- Schreib beide gezielt, auch wenn Google sie umschreiben kann: Du lieferst damit die beste Vorlage.
Neben Title und Description gibt es ein zweites Strukturelement, das Mensch und Maschine Orientierung gibt: deine Überschriften.
7. Überschriftenstruktur einhalten
Eine saubere Überschriften-Hierarchie ordnet deinen Inhalt: genau eine H1 als Titel der Seite, darunter H2 für die Hauptabschnitte, darunter H3 für Details. Das hilft deinen Leser:innen beim Scannen und Suchmaschinen beim Einordnen. Bei der Lesbarkeit (Punkt 5) ging es um den Lesefluss, hier geht es um die technisch saubere Auszeichnung.
Google liest an deinen Überschriften ab, wie dein Inhalt aufgebaut und gewichtet ist. Springst du über die Ebenen oder baust mehrere H1 ein, erschwerst du diese Einordnung. KI-Systeme wiederum zerlegen Texte genau entlang der Überschriften in einzelne Sinnabschnitte. Formulierst du eine Zwischenüberschrift als Frage, lieferst du eine direkt zitierbare Einheit.
Ein Beispiel für eine optimierte Struktur: eine H1 „Inflationsrate in Deutschland: aktuelle Zahlen und Hintergründe“, darunter eine H2 „Wie die Inflationsrate berechnet wird“, darunter eine H3 „Kerninflation und Gesamtinflation im Vergleich“. Vermeiden solltest du dagegen mehrere H1 auf einer Seite oder einen Sprung von der H2 direkt zur H4.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Vergib genau eine H1 pro Seite, die das Hauptthema samt Keyword benennt.
- Gliedere logisch von H2 zu H3, ohne Ebenen zu überspringen.
- Formuliere Überschriften beschreibend und nimm Keywords und verwandte Begriffe natürlich auf.
- Nutze, wenn sinnvoll, Fragen als Zwischenüberschriften und beantworte sie direkt darunter. Das macht deine Inhalte zugänglicher für Featured Snippets und KI-Antworten.
Als Nächstes kümmern wir uns um Bilder und Medien.
Bilder und Medien-SEO
Bilder und Infografiken machen deine Seite lebendig und verständlich, werden bei der Optimierung aber oft vernachlässigt. Dabei zahlen sie sich gleich mehrfach aus: für die Google-Bildersuche, für die Barrierefreiheit und dafür, wie gut KI-Systeme deine visuellen Inhalte erfassen.
8. Sprechende Dateinamen und Alt-Attribute nutzen
Gib jedem Bild einen aussagekräftigen Dateinamen und einen beschreibenden Alt-Text, damit Suchmaschinen und Screenreader verstehen, was darauf zu sehen ist. Der Alt-Text (auch Alt-Attribut oder Alt-Tag genannt) ist eine kurze Textbeschreibung des Bildes im HTML-Code der Datei. Ursprünglich wurde er für blinde Menschen entwickelt, deren Screenreader ihn vorlesen.
Google nutzt Dateiname und Alt-Text, um ein Bild einzuordnen und in der Bildersuche auszuspielen. Für multimodale KI-Systeme, die Bilder und Text zusammen verarbeiten, ist der Alt-Text eine der wichtigsten Informationsquellen darüber, was ein Bild zeigt.
Ein Beispiel aus dem E-Commerce: Statt einer Datei „IMG_4823.jpg“ mit leerem Alt-Attribut nennst du sie besser „regenjacke-kinder-gelb.jpg“ und schreibst als Alt-Text „Gelbe, wasserdichte Kinder-Regenjacke von Jack Wolfskin“. Damit weiß Google sofort, worum es geht, und die Jacke kann leichter in der Bildersuche auftauchen.

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💡 Tipps für die Umsetzung:
- Vergib kurze, beschreibende Dateinamen und trenne Wörter mit Bindestrichen, statt Namen wie „bild1.jpg“ zu verwenden.
- Beschreibe im Alt-Text sachlich, was zu sehen ist, und nimm dein Keyword nur auf, wenn es wirklich passt.
- Stopfe keine unnötigen Keywords in den Alt-Text, das wertet Google laut seiner Bilder-Dokumentation schnell mal als Spam ab.
- Lass rein dekorative Bilder ohne Inhalt (etwa Hintergrundmuster) mit leerem Alt-Attribut, damit Screenreader sie überspringen.
- Nutze KI-gestützte Funktionen deines CMS: WordPress 7.0 etwa erstellt Alt-Texte inzwischen automatisch per KI, das spart dir das manuelle Eintippen.
- Zeigt dein Bild ein Diagramm mit wichtigen Informationen, wie Studienergebnisse, so schreibe die Kernaussage des Diagramms in den Alt-Text, z.B. “Der Umsatz von Zalando ist von 2020 bis 2025 von 7,98 Milliarden auf 12,35 Milliarden gestiegen.” Der Alt-Text darf auch sehr lang werden, wenn es das erfordert.
9. Dateigrößen optimieren
Bilder machen oft den größten Teil des Datenvolumens einer Seite aus. Wenn du sie nicht optimierst, bremsen sie die Ladezeit spürbar, und die ist ein Rankingfaktor (mehr dazu in Kapitel „User Experience“). Komprimiere deshalb deine Bilder und nutze moderne Dateiformate, damit deine Seite schnell lädt, ohne dass die Qualität sichtbar leidet.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Komprimier Bilder vor dem Hochladen mit kostenlosen Tools wie TinyPNG oder Squoosh.
- Nutze moderne Formate wie WebP oder AVIF, die bei gleicher Qualität deutlich kleiner sind als JPEG oder PNG.
- Lade Bilder in der Größe hoch, in der sie angezeigt werden, statt ein 4000-Pixel-Foto auf Briefmarkengröße zu quetschen.
- Hinterlege feste Breiten- und Höhenangaben, damit sich das Layout beim Laden nicht verschiebt.
- Wenn du WordPress verwendest: Nutze ein Plug-in wie Imagify, um Bilder automatisch optimieren zu lassen.
10. Auslesbare Infografiken statt reiner Bilddateien produzieren
Wenn du Infografiken, Diagramme oder Vergleichstabellen einsetzt, ist echtes HTML meist die bessere Wahl als ein reines Bild. Text in Bildern ist für Suchmaschinen und KI-Systeme schwerer zuverlässig auszulesen als normaler HTML-Text oder eine HTML-Tabelle.
Deshalb sollten wichtige Aussagen, Zahlen und Vergleiche möglichst auch im Textcode stehen. Für die KI-Suche ist strukturierter Inhalt besonders hilfreich, weil klar gegliederte Texte und Tabellen leichter extrahiert und in Antworten übernommen werden können.
Und genau hier ist die Hürde zuletzt stark gesunken: Mit KI-Tools kannst du dir den nötigen HTML- und CSS-Code für einfache Diagramme oder Tabellen heute in wenigen Minuten erzeugen lassen, auch ohne Designkenntnisse.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Nutze für wichtige Daten und Grafiken lieber HTML-Elemente anstatt Bildformate wie JPEG.
- Wenn ein Bild unvermeidbar ist, ergänze eine kurze Textzusammenfassung der Kernaussage direkt daneben.
- Lass dir Code für einfache Tabellen oder Diagramme von einem KI-Tool erstellen und passe ihn gegebenenfalls an.
Damit sind deine Inhalte, HTML-Elemente und Medien optimiert. Jetzt geht es darum, alles sinnvoll zu vernetzen, nach innen wie nach außen. Das schauen wir uns im nächsten Kapitel bei URLs und Verlinkungen an:
URL und Verlinkungen
Deine Inhalte stehen, jetzt geht es darum, sie sinnvoll zu vernetzen. URLs und Links sind die Wege, auf denen sich Menschen, Suchmaschinen-Crawler und KI-Bots durch deine Website bewegen. Wenn du hier gewissenhaft arbeitest, macht es allen dreien leichter, sich auf deiner Domain zurecht zu finden:
11. Sprechende URLs anlegen
Eine sprechende URL zeigt schon im Link, worum es auf der Seite geht. Sie ist lesbar und enthält das Thema als Klartext, statt aus kryptischen Zeichen und Zahlen zu bestehen.
Das hilft gleich doppelt: Google wertet eine klare URL als kleines zusätzliches Signal für das Thema. Und die lesbaren Begriffe tauchen oft auch im Suchergebnis auf: Google baut daraus eine übersichtliche Pfad-Anzeige, z.B. shop.de > Damen > Winterjacken.
Ein Beispiel aus dem Onlinehandel: Statt „shop.de/index.php?cat=12&id=3487″ nennst du die Seite besser „shop.de/damen/winterjacken“. Sofort ist erkennbar, was sich dahinter verbirgt.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Halte die URL kurz und nimm dein Keyword auf.
- Trenne Wörter mit Bindestrichen und nutze durchgängig Kleinbuchstaben.
- Verzichte auf überflüssige Sonderzeichen, Parameter, Session-IDs und Füllwörter.
- Ändere bestehende URLs nur mit einer passenden Weiterleitung, sonst produzierst du nicht auffindbare Seiten (404-Fehler).
Sind die Adressen optimiert, geht es darum, deine Seiten klug miteinander zu verbinden:
12. Interne Verlinkungen setzen
Interne Links verbinden einzelne Seiten deiner eigenen Website miteinander. Der klickbare Text dahinter, der Ankertext, sagt Suchmaschinen und Lesenden, was sie auf der Zielseite erwartet. Das ist einer der stärksten Hebel, die du komplett selbst in der Hand hast.
Für Google helfen interne Links dabei, neue Seiten zu entdecken und den thematischen Zusammenhang einer Website zu verstehen. Über beschreibende Ankertexte signalisierst du außerdem, welche Seite welche Themen vertieft. Für KI-Suchen können gut vernetzte Themencluster zusätzlich helfen, weil sie Inhalte klar strukturieren und die thematische Abdeckung einer Website sichtbarer machen.
Ein Beispiel: Ein ausführlicher Ratgeber „Rundreise durch Portugal“ verlinkt mit dem Ankertext „Die schönsten Strände der Algarve“ auf einen passenden Detailartikel. Der Detailartikel wiederum verlinkt auf andere Seiten wie „Die besten Einkaufsmöglichkeiten in Lissabon“ und so weiter. So entsteht ein Zusammenhang, den Google und KI-Systeme klar erkennen.

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💡 Tipps für die Umsetzung:
- Finde deine performancestärksten Seiten (zum Beispiel über die Google Search Console) und verlinke von dort auf wichtige, aber schwächere Seiten.
- Nutze einen beschreibenden Ankertext mit dem Thema der Zielseite, statt „hier klicken“.
- Baue Themencluster: Verlinke einen ausführlichen Hauptartikel und die dazugehörigen Detailseiten untereinander.
- Spüre verwaiste Seiten auf, also Seiten ohne einen einzigen internen Link, und binde sie als Link in anderen Seiten ein.
- Achte auf sinnvolle, hilfreiche Links, statt jede Seite mit Verweisen zu überladen. Google empfiehlt ausdrücklich gut zugängliche, aussagekräftige Links.
Neben der internen Vernetzung lohnt sich auch der Blick nach außen.
13. Externe Links sinnvoll setzen
Externe Links verweisen von deiner Seite auf andere Websites. Anders als bei Backlinks, die von fremden Seiten auf dich zeigen und zum Offpage-SEO gehören, geht es hier um Links, die du selbst nach draußen setzt. Verweise auf hochwertige, vertrauenswürdige Quellen stärken die Glaubwürdigkeit deiner Inhalte und liefern zusätzlichen Kontext.
Für Google und KI-Systeme sind belegte Aussagen ein Qualitätssignal: Wer seine Zahlen und Fakten mit seriösen Quellen unterfüttert, wirkt vertrauenswürdiger. Wichtig ist nur, dass du bewusst verlinkst und die passenden Rel-Attribute nutzt. Das sind kleine Zusätze im HTML-Code eines Links, mit denen du Google die Art des Links mitteilst, zum Beispiel ob er bezahlt ist oder von Nutzer:innen stammt.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Verlinke auf hochwertige, thematisch passende Quellen, etwa Studien, offizielle Stellen oder Fachpublikationen.
- Setz redaktionelle, freiwillig gewählte Quellenlinks als normale Links (follow), das ist gewünscht und natürlich.
- Kennzeichne bezahlte oder werbliche Links mit rel=“sponsored“ und nutzergenerierte Links (etwa in Kommentaren) mit rel=“ugc“, wie es die Google-Dokumentation zu ausgehenden Links beschreibt.
- Nutze rel=“nofollow“ für Links, für die du nicht bürgen willst, statt es pauschal auf alle externen Links zu setzen.
- Finger weg von Linktausch-Netzwerken oder gekauften Links ohne entsprechende Kennzeichnung.
Zwischenfazit
Diese ganze Liste Seite für Seite von Hand zu prüfen, ist mühsam und fehleranfällig. Ein Website-Audit-Tool wie das Website Audit von Seobility prüft viele der bisher genannten Faktoren automatisiert, darunter Meta-Angaben, Überschriftenstruktur, Alt-Attribute, Bildgrößen, interne und externe Links sowie Probleme mit URLs, und liefert dir eine priorisierte To-do-Liste. Für einen schnellen Blick auf eine einzelne Seite reicht der kostenlose SEO Check.
Damit ist die technische und strukturelle Basis abgedeckt. Zum Abschluss wenden wir uns dem zu, was am Ende über Erfolg oder Absprung entscheidet: der Nutzererfahrung.
User Experience
Am Ende entscheidet die Erfahrung deiner Nutzer:innen. Google misst über verschiedene Signale, ob Menschen auf deiner Seite finden, was sie suchen, oder frustriert wieder abspringen. Hier kommen SEO und echtes Nutzerinteresse zusammen: Die beste Optimierung verpufft, wenn die Seite auf dem Handy hakt, ewig lädt oder Besucher:innen mit Pop-ups überfordert.
14. Mobile First sicherstellen
Deine Seite sollte auf dem Smartphone einwandfrei funktionieren, weil Google inzwischen vor allem die mobile Version für Indexierung und Ranking nutzt. Das nennt sich Mobile-First-Indexing und ist längst Standard, weil der Großteil der Suchanfragen mobil stattfindet.
Wenn deine Inhalte auf dem Handy nicht gut nutzbar sind, kann das folglich nicht nur für Besucher:innen zum Problem werden, sondern auch für deine Sichtbarkeit in der Suche. Eine Seite, die am Desktop gut aussieht, mobil aber zu kleine Buttons, abgeschnittenen Text oder horizontales Scrollen hat, verschenkt damit Potenzial.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Setz auf ein responsives Design, das sich automatisch an jede Bildschirmgröße anpasst. Bei Website-Baukästen ist das meist sogar standardmäßig aktiviert.
- Teste deine Seite auf einem echten Smartphone auch über mobile Daten (Wlan ausschalten) und zusätzlich über den Responsive-Modus in den Entwicklertools deines Browsers.
- Halte Schriftgrößen lesbar und Buttons groß genug, damit sie sich bequem mit dem Daumen treffen lassen.
- Orientiere dich an Googles Best Practices zum Mobile-First-Indexing und prüfe die mobile Nutzbarkeit in der Search Console.
15. Ladezeiten und Page Speed optimieren
Wenn deine Seite zu lange lädt, springen viele Nutzer:innen ab, bevor sie den Inhalt überhaupt sinnvoll wahrnehmen. Google macht die Ladeerfahrung über die sogenannten Core Web Vitals messbar, die drei Kennzahlen für Ladegeschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität.
Als gute Richtwerte gelten ein LCP (Largest Contentful Paint, wie schnell der Hauptinhalt sichtbar ist) unter 2,5 Sekunden, ein INP (Interaction to Next Paint, wie flott die Seite auf Eingaben reagiert) unter 200 Millisekunden und ein CLS (Cumulative Layout Shift, wie ruhig das Layout beim Laden bleibt) unter 0,1. Diese Werte sind Teil der Nutzererfahrung, die Google als Ranking-Signal heranzieht.

Grafikquelle: Afs-Akademie.org [Du kannst die Grafik unter Angabe der Quelle und einer Verlinkung zu uns verwenden.]
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Miss deine Seite mit den kostenlosen PageSpeed Insights von Google und behebe die größten Bremsen zuerst.
- Komprimiere Bilder und nutze moderne Formate (siehe Kapitel „Bilder und Medien-SEO“).
- Reduziere in den CMS-Einstellungen unnötige Skripte und Plugins und aktiviere Caching.
- Achte mit festen Bildgrößen und stabilen Layouts auf einen niedrigen CLS-Wert.
16. Klare Nutzerführung schaffen
Sorg dafür, dass Besucher:innen sofort verstehen, worum es geht, und beim Lesen nicht gestört werden. Zwei Dinge sind hier entscheidend: der sichtbare Bereich ganz oben und der Umgang mit Pop-ups.
Der Bereich, den man ohne Scrollen sieht (im Fachjargon „above the fold“), sollte auf den ersten Blick klarmachen, auf welcher Seite man gelandet ist und was sie bietet. Wer erst danach suchen muss, ist schneller wieder weg. Genauso wichtig: Störende Pop-ups, die direkt beim Laden den ganzen Inhalt verdecken, frustrieren nicht nur Nutzer:innen. Google stuft solche aufdringlichen Interstitials ausdrücklich als negativ ein und kann betroffene Seiten schlechter bewerten.
💡 Tipps für die Umsetzung:
- Mach im oberen Seitenbereich sofort klar, worum es geht: mit aussagekräftiger Überschrift und knappem Nutzenversprechen.
- Verzichte auf Pop-ups, die beim Laden den gesamten Inhalt verdecken.
- Wenn du Hinweise brauchst, nutze kleine, leicht schließbare Banner statt bildschirmfüllender Overlays.
- Halte das Seitenlayout aufgeräumt und führe Besucher:innen mit klaren Calls-to-Action zum nächsten Schritt.
Damit hast du alle fünf Bereiche der Onpage-Optimierung abgedeckt, von Content und Keywords über HTML, Bilder und Verlinkung bis zur Nutzererfahrung.
Fazit zur Onpage-SEO Checkliste: Optimiere für Menschen, nicht für Maschinen.
Google und KI-Systeme wollen im Kern dasselbe wie deine Besucher:innen: Eine Seite, die eine Frage klar, glaubwürdig und schnell beantwortet. Onpage-SEO ist damit vor allem eine Denkdisziplin: Du gehst konsequent von den Nutzer:innen aus.
Du musst nicht alle 16 Punkte auf einmal angehen. Fang mit den größten Hebeln an: Triff die Suchintention, mach deine Inhalte einzigartig und sorge für eine schnelle, mobile Seite.
Und bleib realistisch: Bis du die ersten messbaren Erfolge mit SEO erzielst, können durchaus mal ein paar Wochen oder sogar Monate vergehen. Aber jeder Punkt, den du abhakst, bringt dich näher dran, bei Google und in der KI-Suche gefunden zu werden.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Onpage- und Offpage-SEO?
Onpage-SEO umfasst alles, was du auf deiner eigenen Website steuerst. Offpage-SEO betrifft Signale von außen, allen voran Backlinks, also Links anderer Websites auf deine Seite. Beide zusammen bestimmen deine Sichtbarkeit.
Ist Onpage-SEO auch für die KI-Suche relevant?
Ja. KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Googles AI Overviews greifen auf dieselben Grundlagen zurück wie die klassische Suche. Klar strukturierte, hochwertige und direkt formulierte Inhalte werden eher als Quelle zitiert.
Wie oft sollte ich meine Onpage-Optimierung prüfen?
Sinnvoll ist ein regelmäßiger Check, mindestens alle paar Wochen sowie bei größeren Änderungen an deiner Website. Inhalte, Zahlen und Jahreszahlen solltest du zusätzlich aktuell halten.